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Aggressiv und kopfballstark: Georgios Tzavelas.
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Aggressiv und kopfballstark: Georgios Tzavelas.

Neue Eintracht-Spieler

Man spricht Griechisch

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen macht für Frankfurt zwei Neuverpflichtungen klar: "Wunschspieler des Trainers". Georgios Tzavelas wird der dritte griechische Spieler im Kader. Von Thomas Kilchenstein

Fronleichnam war kein Feiertag für Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen. Er musste arbeiten. Als Mitglied der DFB-Delegation hatte er vor dem abendlichen Länderspiel gegen Bosnien eine Menge repräsentativer Aufgaben zu erledigen, dazwischen machte er für die Eintracht zwei Neuverpflichtungen klar: Linksverteidiger Georgios Tzavelas (Panionios Athen) und Mittelfeldspieler Sebastian Rode (Kickers Offenbach). Der 22 Jahre alte Grieche, gerade erst aus dem WM-Aufgebot gestrichen, unterschrieb einen Dreijahresvertrag. Die Hessen überweisen 1,2 Millionen Euro Ablöse, bei einer Vertragsverlängerung 2013 würde ein Nachschlag fällig werden.

Sebastian Rode, 19, gilt als großes Talent, er ist ein offensiver Mittelfeldspieler, ein Rechtsfuß, schnell, wendig und mit einer guten Technik ausgestattet. Er ist ein klassischer "Achter". Rode, der nach einem Kreuzbandriss im April 2009 nur wenige Spiele in dieser Runde für die Kickers bestritten hat, unterschrieb einen Kontrakt über vier Jahre und kostet 300.000 Euro.

Allerdings wird die Eintracht nicht die komplette Summe an den OFC überweisen, da die Kickers noch immer nicht den Frankfurter Anteil an den Einnahmen aus dem DFB-Pokalspiel vom August des vergangenen Jahres bezahlt haben. Beide Spieler sollen am Freitag offiziell vorgestellt werden.

Beide Spieler, sagte Bruchhagen, "sind Wunschspieler des Trainers". Tzavelas ist der dritte griechische Spieler (neben Gekas und Amanatidis) im Kader der Eintracht. Der früherer Panionios-Trainer Ewald Lienen hat ihn einmal so charakterisiert: "Er ist sehr aggressiv, kopfballstark und hat eine Super-Flanke." Genau die Eigenschaften, die ein Linksverteidiger braucht.

Damit stelle die Eintracht "im Augenblick", so Bruchhagen, ihre Aktivitäten auf dem Transfermarkt ein. "Was aber nicht heißt, dass wir unsere Augen nicht offen hielten", sagt Bruchhagen, der "kein Problem" damit hätte, wenn Habib Bellaid (ausgeliehen an US Boulogne) im Sommer zurückkäme. "In der Innenverteidigung sind wir dünn besetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nur mit Russ, Chris und Franz in die Saison gehen." Bellaid werde eine neue Chance erhalten.

Unterdessen hat die Wolfgang Steubing AG 100.000 Aktien an der Eintracht Frankfurt Fußball AG übernommen. Börsianer Steubing ist der Eintracht seit Jahrzehnten als Förderer verbunden. Wie es heißt, spült dieser Kauf eine Million Euro in die Kasse. Hauptaktionär bleibt Eintracht Frankfurt e.V. mit einem Kapitalanteil von 68 Prozent, die Freunde der Eintracht AG halten weiter 28,5 Prozent und die Steubing AG übernimmt einen Kapitalanteil von 3,5 Prozent.

Gesichert ist, dass der Personalkostenetat für die neue Saison auf 29,5 Millionen Euro aufgestockt wird. Zuletzt hatte Finanzvorstand Thomas Pröckl den Etat mit 27 Millionen Euro angegeben, dazu hat sich Vorstandschef Bruchhagen vom Aufsichtsrat weitere 2,5 Millionen Euro zusichern lassen.

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