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Au Backe, der VfB ist  stark. Co-Trainer Edwin Boekamp.
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Au Backe, der VfB ist stark. Co-Trainer Edwin Boekamp.

Eintracht zu Gast beim VfB

Die Spaßbremser

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt ist vom VfB Stuttgart im Duell gegen den FC Barcelona nachhaltig beeindruckt, will aber den guten Lauf irgendwie auch beim Gastspiel im Schwabenland beibehalten. Von Ingo Durstewitz

Spion Edwin Boekamp kann seine Begeisterung nur schwer unterdrücken. Die spielerische Leichtigkeit des VfB Stuttgart im Königsklassenauftritt gegen den FC Barcelona beeindruckte den Assistenztrainer der Frankfurter Eintracht nachhaltig. "Die erste Halbzeit war überragend", sagt der Tribünengast. "Der VfB hätte zur Pause schon mit 3:0 führen können." Boekamp, die rechte und linke Hand von Cheftrainer Michael Skibbe, analysiert das Gesehene auch gleich fußballtaktisch: "Die Stuttgarter haben das Feld ganz klein gehalten, standen eng beieinander, haben stark gepresst. Das war eindrucksvoll."

Am Samstag nun muss die Eintracht bei den im Aufwind segelnden Schwaben antreten, und Boekamp ist sich sicher: "Das wird eine deutlich schwerere Aufgabe als beim HSV." Coach Skibbe pflichtet seinem Assistenten bei. Wenn in Frankfurt von Europa geträumt und der Punkteabstand zu den Topteams aufgerechnet wird, kommt er mit einer Unbekannten um die Ecke. "Die Stuttgarter werden wir nicht halten können, ich rechne damit, dass sie an uns vorbeiziehen werden." Noch lauert der VfB vier Zähler hinter den Hessen, "aber sie sind jetzt ins Rollen gekommen, sie sind enorm gut", findet Skibbe. Die Eintracht, ebenfalls mit gutem Lauf, will die weiße Flagge aber nicht vorher hissen. "Für uns ist das reizvoll, wir wachsen mit unseren Aufgaben", bekundet Boekamp und führt aus: "Wir haben zuletzt gegen starke Gegner bewiesen, dass wir mithalten können."

Skibbe gibt weiter eisern vor, nicht hinauf zu schielen zu den internationalen Plätze, er hangelt sich eher an Etappenzielen entlang. Mit den von den Medien vielfach zitierten Wochen der Wahrheit kann er nichts anfangen, er will vielmehr eine deutliche Steigerung sehen im Vergleich zu den Spielen aus der Hinserie gegen dieselben Gegner. "In der Vorrunde hatten wir gegen Hamburg beim 1:1 viel Glück, gegen Stuttgart haben wir ein grottenschlechtes Spiel gemacht und auf Schalke konnten wir in der zweite Halbzeit nicht mehr dagegenhalten. Ich wünsche mir, dass wir diesen Gegnern zeigen, dass wir da schon aufgeholt haben."

Chris und Schwegler an Bord

In Stuttgart müsse die Eintracht in der Defensive ähnlich gut organisiert stehen wie schon in Hamburg, aber nach vorne "müssen wir geradliniger spielen, passsicherer sein und viel mehr in den Abschluss kommen". Immer dann, wenn die Hessen eine hohe Ballkontrolle an den Tag legten, sahen sie gut aus: in Bremen, Berlin, Hoffenheim und Dortmund.

Am Samstag wird für den gelbgesperrten Selim Teber Sebastian Jung ins Team rutschen. Chris wird dann ins Mittelfeld an die Seite von Pirmin Schwegler rücken. Chris (Kniebeschwerden) und Schwegler (grippaler Infekt) werden am Donnerstag wieder mittrainieren. "Sie können spielen", sagt Skibbe. Gut für ihn. Es sind seine wichtigsten Spieler.

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