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Marco Russ feiert seinen rettenden Treffer.
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Marco Russ feiert seinen rettenden Treffer.

1:1 gegen Augsburg

Spätes Remis im Waldstadion

Nach einem stürmischen, aber erfolglosen Auftakt gibt sich die Eintracht als harmloser Gastgeber. Die Augsburger kontern gefährlich - und erzielen noch vor der Halbzeitpause den Führungstreffer. Erst in der 86. Minute rettet Russ die Eintracht.

Marco Russ freute sich diebisch. «Ich habe ein bisschen drauf gelauert, dass der Ball durchkommt», sagte der Kapitän von Eintracht Frankfurt zur Szene in der 86. Minute. Sein Treffer zum 1:1 (0:1) am Samstag in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg bescherte den Hessen den ersten Punkt in der noch jungen Saison und verhinderte einen nicht unverdienten Auswärtssieg des FCA. Caiuby hatte den Europa-League-Starter in Führung gebracht (24.) «Die Augsburger liegen uns einfach nicht, wir tun uns immer schwer. Wir können froh sein, dass wir nicht deutlicher zurück lagen», meinte der Russ, der zum 250. Mal im Oberhaus auf dem Platz stand.

Sein Trainer Armin Veh, ein gebürtiger Augsburger, zeigte sich nur mit dem Ergebnis zufrieden. «In der Spielweise haben wir noch einiges zu arbeiten. So viele Fehlpässe habe ich in den letzten acht Wochen nicht gesehen. Wir haben viel verkehrt gemacht», erklärte der 54-Jährige und lobte den neuen Eintracht-Torhüter Lukas Hradecky, der mit tollen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Das dürfte auch seinem Vorgänger Kevin Trapp - mittlerweile in Diensten von Paris St. Germain - gefallen haben, der vor der Partie von den 45 000 Zuschauern offiziell verabschiedet wurde.

Erstmals in seiner Amtszeit verlor Augsburgs Trainer Markus Weinzierl nicht die ersten beiden Saisonspiele, zufrieden war er aber nicht. «Wir haben ein gutes Spiel gemacht, waren gut organisiert. Aber wir haben nicht das zweite Tor gemacht. Das wäre die Entscheidung gewesen», klagte der 40-Jährige und mokierte sich über ein nicht geahndetes Foul vor dem Frankfurter Ausgleichstreffer. Weinzierl musste auf den gesperrten Raul Bobadilla verzichten und brachte überraschend den erst in der Woche verpflichteten Konstantinos Stafylidis als Linksverteidiger. Bei den Hessen fehlte Takashi Inui im Kader. Der Abschied des Japaners wird immer wahrscheinlicher. Kevin Großkreutz kommt nicht als Ersatz von Borussia Dortmund, bestätigte Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing - der Weltmeister ist zu teuer. Gegen Augsburg versuchte es Veh mit einem Jungspund. Joel Gerezgiher stand erstmals auf der linke Seite in der Startelf und ging in der Frankfurter Mittelmäßigkeit unter.

«In den ersten zehn Minuten war Tempo drin, danach haben wir den Faden verloren», meinte Russ. Der Eintracht fiel in der Offensive nicht mehr viel ein. Zu viele lange Bälle und Ungenauigkeiten brachten keine Möglichkeiten.

Der FCA agierte bei seinen Angriffen zielstrebiger. Nach einem Fehler von Makoto Hasebe spielte Halil Altintop mustergültig in den Lauf von Caiuby, der Frankfurts Hradecky keine Chance ließ. Russ hätte dem Spiel eine andere Richtung geben können. Doch den Schuss des Kapitäns drehte FCA-Keeper Marwin Hitz mit den Fingerspitzen um den Pfosten (41.). Auf der Gegenseite vertändelte Caiuby leichtfertig das 2:0.

Augsburg konzentrierte sich nach dem Wechsel auf die Abwehrarbeit. In der Offensive bot die Weinzierl-Truppe wenig. Doch das hätte reichen müssen. Der eingewechselte Dong-Wong Ji (80.) und Tobias Werner (85.) hätten die Partie vorzeitig entscheiden müssen. Beide scheiterten an Hradecky. Das rächte sich. Auf der Gegenseite krönte Russ sein Jubiläum mit dem 1:1. (dpa)

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