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Einfach nicht zu stoppen: André Silva. Foto: afp
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Einfach nicht zu stoppen: André Silva.

Klassenbuch

Sow überragt, Silva trifft wieder doppelt

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt ist bereit für Europa. Die Einzelkritik nach dem 5:2-Kantersieg gegen Union Berlin.

Gut dabei

Djibril Sow: Ganz starke Vorstellung. Rettete gleich zweimal auf der Linie, das erste Mal nach 53 Sekunden, im Gegenzug leitete er das 1:0 ein. Selbstbewusst, viele gute Aktionen, traute sich was, praktisch ohne Fehler. Chapeau.

André Silva: Erzielte seine Tore Nummer 20 und 21, das würde in einer Zeit ohne Robert Lewandowski locker zum Gewinn der Torjägerkanone reichen. Immer torgefährlich, mit viel Spielverständnis, legte zudem einen weitern Treffer auf, bereits sein siebter Assist. Prima.

Filip Kostic: Bereitete mustergültig das 1;0 vor, erzielte das 3:1, marschierte den linken Flügel rauf und runter. Machte das, was ein Kostic in Topform halt so macht mit Ball und Gegner.

Kevin Trapp: Undankbares Spiel zu Beginn, die ersten Bälle waren drin. Konnte sich in der zweiten Hälfte öfter auszeichnen, das machte er klasse.

Makoto Hasebe: Früh gezeichnet durch Stollenabdrücke auf dem Oberschenkel, warum da (vor dem 1:1) der VAR nicht eingriff, bleibt sein Geheimnis. Spielte weiter, als wäre nichts geschehen, falsch: er spielte fast sogar besser, Ruhepol im Zentrum, gefühlt die meisten Ballkontakte, über ihn lief alles. Sah seine fünfte Gelbe. Nicht gut, fehlt in Dortmund.

Ganz okay

Daichi Kamada: Fein seine Vorarbeit zum 4:1. Streute viele kleine technische Kabinettstückchen ein, wusste sich dieses Mal auch körperlich zur Wehr zu setzen. Sehr stabil, war auch nötig.

Stefan Ilsanker: Wenn es rustikal wird, ist „Ilse“ da, dazwischenfunken - das ist seine Kernkompetenz, da ist er richtig gut. Mit den bekannten Schwächen im Spiel nach vorn. War verschmerzbar. Sicherer als zuletzt Tuta.

Luka Jovic: In der ersten Hälfte sehr präsent, war an zwei Toren direkt beteiligt. Hatte zudem zwei Möglichkeiten, eine davon (26.) muss er machen. Baute in der zweiten Hälfte komplett ab, war praktisch unsichtbar.

Sebastian Rode: Arbeitete unermüdlich für die Mannschaft, lief viel, setzte sich ein, zerstörte, das ist zu loben. Mit dem Ball am Fuß verhedderte er sich mitunter.

So lala

Evan Ndicka: Sehr mutig in der Offensive, spielte forsch nach vorne. Das war gut. Zeigte aber erstaunliche defensive Bolzen, ist man kaum gewohnt von ihm.

Aymen Barkok: Zeigte vor dem 4:1-Gesamtkunstwerk seine Klasse, hätte er ruhig öfter machen können. Defensiv nicht stabil, viel kam von Union über seine rechte Seite. Ihm fehlt weiterhin die klare Linie, die Stringenz.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Sonderlob

Steven Zuber, Timothy Chandler, Ajdin Hrustic: Alle drei waren am Sahnehäubchen dieses Spiel beteiligt, am 5:2 in der Schlussminute. Hrustic klaut den Ball, Zuber legt wunderbar auf, Chandler schließt ab. So müssen Joker stechen.

Zu spät gekommen

Ragnar Ache. kil/dur

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