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Ricardo Clark könnte gegen Stuttgart im Kader stehen.
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Ricardo Clark könnte gegen Stuttgart im Kader stehen.

Gegen Stuttgart

Skibbe macht Clark Hoffnung

  • Jörg Hanau
    VonJörg Hanau
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Der US-Amerikaner Ricardo Anthony Clark ist zurück im Mannschaftstraining der Eintracht und könnte am Samstag in Stuttgart im Kader stehen. Von Jörg Hanau

Ricardo Anthony Clark wirkte ein wenig verhuscht, als er am Dienstagvormittag vom Trainingsplatz vor der Wintersporthalle in die Kabine trabte. Fragen nach seiner Befindlichkeit beantwortete der 27 Jahre alt US-Amerikaner ebenso freundlich wie schüchtern mit einem knappen "okay". Der Muskelfaserriss in der Wade sei auskuriert, er arbeite jetzt an seinem Debüt in der Bundesliga. "Allzu lange sollte es nicht mehr dauern", sagte Michael Skibbe nach Clarks erstem Mannschaftstraining seit seiner Verletzung.

Eigentlich könnte der Trainer von Eintracht Frankfurt den als Raubein verschrienen US-Amerikaner schon am Samstag beim VfB Stuttgart gut brauchen. Selim Teber fehlt dem Tabellensiebten gelbgesperrt, Pirmin Schwegler hütet mit einer fiebrigen Erkältung das Bett. Und auch Chris fehlte am Dienstag in Absprache mit den Mannschaftsärzten im Training. "Er soll etwas kürzer treten", erklärte Skibbe das Fehlen des Brasilianers. Eine reine Vorsichtsmaßnahme. Sein Einsatz gegen Stuttgart sei aber nicht in Gefahr.

Der Trainer war von Clarks erstem Auftritt seit seiner Verletzung Anfang Februar angetan. "Er hat gut trainiert - jetzt sollte er sich besser nicht mehr verletzen." Nicht ausgeschlossen, dass Skibbe ihn für Stuttgart bereits in den Kader nimmt. "Ich muss allerdings abwarten, wie er die Trainingswoche übersteht." Gut möglich also, dass der Mann mit der Rückennummer 13 gegen den VfB seine ersten Minuten Bundesligaluft schnuppern darf. "Sollte er am Samstag noch nicht so weit sein, so denke ich doch, dass er in der Woche darauf gegen Schalke dabei sein wird", kündigte Skibbe an. Wille und Einsatz stimmen. Clark absolvierte in den vergangenen drei Wochen ein intensives Aufbautraining, legte Extraschichten ein.

"Für ihn und uns steht eine wichtige Entscheidung an"

Läuferisch scheint er auf der Höhe. Sein deutscher Berater Kon Schramm, der unter anderen auch den Kölner Nationalspieler Lukas Podolski zu seinen Klienten zählt, telefoniert mehrmals in der Woche mit dem 27-maligen US-Nationalspieler aus Atlanta, Georgia. "Er muss sich im Training anbieten", habe er ihm gesagt. Das sei seine einzige Chance. Nur ungeduldig dürfe Clark nicht werden. Schramm ist überzeugt, dass der Mittelfeldspieler den Sprung von der Major League Soccer in die Bundesliga schaffen wird. "Er wird eine faire Chance bekommen", sagte Skibbe. Bis zum letzten Bundesligaspieltag am 8. Mai "muss er uns überzeugen, weil für ihn und uns im Sommer eine wichtige Entscheidung ansteht".

Zum einen möchte Clark topfit und mit ausreichend Spielpraxis zur Weltmeisterschaft nach Südafrika reisen, zum anderen läuft der Vertrag des Mitte Januar verpflichteten Mittelfeld-Abräumers im Sommer aus. Sollte er sich behaupten, könnte die Eintracht den Spieler bis 2013 an sich binden.

Der Klub besitzt eine einseitige Option. Das Risiko für die Eintracht ist also überschaubar. Sollte Clark die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, wäre die Eintracht fein raus. Und falls er, wie von US-Nationaltrainer Bob Bradley vorausgesagt, in Frankfurt durchstartet und dann auch noch eine gute WM spielt, würde sich der Marktwert des US-Amerikaners um ein Vielfaches erhöhen.

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