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Mir Brasilien in Tokio: Frankfurts Außenverteidigerin Leticia Santos.
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Mir Brasilien in Tokio: Frankfurts Außenverteidigerin Leticia Santos.

Eintracht-Fußballerinnen

Siegfried Dietrich wieder da

  • VonKatja Sturm
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Der Érfolgsmanager hatte sich eine Auszeit genommen, jetzt mischt er wieder aktiv bei den Fußballerinnen der Eintracht mit / Saisonvorbereitung beginnt

Wenn die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt an diesem Samstag in die Vorbereitung auf die Ende August beginnende Saison einsteigen, dann wird auch Siegfried Dietrich dabei sein. Beim nicht-öffentlichen Auftakttraining auf dem Gelände des Waldstadions will der Generalbevollmächtigte und Sportdirektor Frauen der SGE die Spielerinnen von Cheftrainer Niko Arnautis nach der Sommerpause persönlich begrüßen und damit zeigen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Vier Monate lang hatte sich der auch beim Deutschen Fußball-Bund als Vorsitzender des Ausschusses Frauen-Bundesliga tätige Manager von allen Aufgaben zurückgezogen. Die drei Jahre, in denen er neben dem Alltagsgeschäft die Hochzeit des 1. FFC Frankfurt mit dem Männer-Erstligisten vorbereitet hatte, hatten dem 64-Jährigen zugesetzt. „Es war wichtig, auf die Signale des Körpers zu reagieren und Kraft zu tanken“, ließ er wissen.

Die Pause hielt Dietrich sogar konsequent durch, als die Hessinnen Ende Mai im Pokalfinale von Köln dem Titelverteidiger VfL Wolfsburg gegenüberstanden und erst in der Verlängerung mit 0:1 verloren. Von zu Hause aus verfolgte er das Geschehen, hielt Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort und war im Nachhinein froh darüber, dem Reiz des Dabeiseins nicht nachgegeben zu haben. Das Drama, bei dem sich Eintracht-Kapitänin Tanja Pawollek einen Kreuzbandriss zuzog, strapazierte selbst aus der Ferne schon genügend die Nerven, die doch geschont werden sollten.

Beim Wiedereinstieg will Dietrich nicht gleich Vollgas geben, sondern sich sukzessive wieder einbringen. Dass die Prozesse, die er mit in Gang gesetzt hatte, um die als FFC einst so erfolgsverwöhnten Fußballerinnen vom Main aus dem Mittelfeld der Liga wieder nach oben zu führen, auch ohne ihn „bestens weitergelaufen“ seien, erleichtert ihm die behutsame Vorgehensweise. 20-Stunden-Arbeitstage sollen so oder so der Vergangenheit angehören, damit es keine Rückschläge gibt.

Verstärkungen erwartet

Neben Altbekannten wird es am Wochenende auch neue Gesichter zu sehen geben, wenn sich die Mannschaft nach der ersten gemeinsamen Einheit am Sonntag und am Montag zur Leistungsdiagnostik trifft. Die vom Konkurrenten aus Essen gewechselte Stürmerin und Nationalspielerin Nicole Anyomi und Torhüterinnentalent Hannah Johann vom Zweitligisten FC Würzburger Kickers sind die bislang einzigen Zugänge beim Sechsten der vergangenen Saison. Theresa Panfil und Laura Störzel haben die Adlerträgerinnen verlassen. Allein schon weil neben Pawollek auch Geraldine Reuteler und Lea Schneider mit ihren Knieverletzungen voraussichtlich erst wieder in der Rückrunde zur Verfügung stehen, ist mit weiteren Verstärkungen zu rechnen.

Das sechswöchige Vorbereitungsprogramm enthält sechs Testspiele, darunter Partien gegen die Champions-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim am 30. Juli und Girondins Bordeaux am 5. August, sowie ein Kurztrainingslager. Verzichten muss Arnautis in den nächsten Wochen noch auf Außenverteidigerin Leticia Santos, die mit der brasilianischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio weilt. Die deutsche Nationalspielerin Sjoeke Nüsken steht wegen ihrer Grundausbildung bei der Bundeswehr nicht durchgängig zur Verfügung.

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