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Eingeschoben mit dem Außenrist: Jesper Lindström.
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Eingeschoben mit dem Außenrist: Jesper Lindström.

Klassenbuch

Sieg in Freiburg: Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Jesper Lindström schießt sein erstes Tor, Kristijan Jakic treibt an, Makoto Hasebe spielt wie Makoto Hasebe. Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik.

Gut dabei: Trapp wieder in blendender Verfassung

Kristijan Jakic: Viele starke, klare Aktionen, zielstrebig, wenig Fehler. Ging ständig mit nach vorne. Eroberte vor dem 1:0 den Ball, setzte dann noch nach, ermöglichte so die Führung. Selbst auch mit Abschlüssen und Vorlagen zu Abschlüssen. Spulte 12,5 Kilometer ab, die meisten aller Spieler auf dem Feld. Top.

Makoto Hasebe: Ersetzte den angeschlagenen Hinteregger. Ist ein anderes, flüssigeres Aufbauspiel, wenn der Altmeister auf dem Platz steht. Gute Bälle nach vorne, flach, hoch, egal, die Hauptsache: viele davon kommen an. Holt auch mal geschickt einen Freistoß heraus.

Kevin Trapp: In blendender Verfassung, wirkt sehr sicher, souverän, muss nicht nachfassen. Gute Paraden gegen Höler (19.), Grifo (25.) und Jeong (36.). Gibt den Vorderleuten damit wichtigen Halt. Motivator.

Filip Kostic: Etliche Läufe über die linke Flanke. Auffällig: Viele Hereingaben drosch er flach in die Mitte, das will der Trainer sehen, das hat er gut umgesetzt. Gute Vorlage für Kamada (40.), kurz drauf mit einer Freistoßflanke selbst zum 2:0 erfolgreich (43.) - dritter Saisontreffer. Fleißig in der Rückwärtsbewegung.

Jesper Lindström: Beweglich, suchte den Weg in die Tiefe, bereits früh mit der Chance, da noch zu zaghaft (11.). Später dann mit dem 1:0 (34.), schubste den Ball mit dem Außenrist rein, hübsch vollendet. Sein erster Treffer für die Hessen, eine Befreiung, das sah man.

Ganz okay: Bei Djibril Sow geht sicher noch mehr

Evan Ndicka: Gewohnt gut im Kopfballspiel, am Boden manchmal ausgetrickst, vor allem anfangs der zweiten Hälfte vom Freiburger Schade. Nicht weiter schlimm, waren keine entscheidenden Situationen. Gegen Ende wieder kompromisslos.

Djibril Sow: Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Spielen, lief hinten die Löcher zu und war manchmal sogar dabei, wenn es nach vorne ging. Da geht aber sicher noch mehr.

So lala: Rafael Borré oft einen Schritt zu langsam

Daichi Kamada: Anfangs abgetaucht, die ersten 25, 30 Minuten gar nicht im Spiel. Dann taute er auf und damit das ganze Frankfurter Spiel. In den finalen Minuten dann recht kraftlos. Zudem: Ein Ärgernis bleiben die viel zu harmlosen Abschlüsse, da muss mehr Schmackes dahinter.

Rafael Borré: Oft einen Schritt zu langsam nach seiner halben Weltreise fürs Nationalteam, ging den Pässen nicht rechtzeitig entgegen. Aber fleißig, wie immer. Läuft die gegnerischen Verteidiger unaufhörlich an. Dieses Pensum sollte man nicht unterschätzen. Für platzierte Abschlüsse fehlen dann mitunter die Körner.

Tuta: Manchmal arg wacklig, rutschte aus, dann unsauber im Passspiel. In den entscheidenden Zweikämpfen aber diesmal der Sieger. Und: Knallte den Ball bei einem Grifo-Versuch noch von der eigenen Torlinie (57.), das war enorm wichtig.

Timothy Chandler: Unauffällig, kaum eingebunden ins (Offensiv-)spiel. Flanken von Chandler? Nicht existent. Dafür defensiv aufmerksam. War Gelb vorbelastet, musste die rechte Seite räumen, wurde dann nicht besser.

Almamy Touré: Nach seiner Einwechslung sofort mit dem langen Bein zur Stelle, danach aber wie so oft mit zwei, drei Unaufmerksamkeiten. Zu weit weg vom Gegner.

Schwächelnd: Bei Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg kein Eintrag

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Sebastian Rode, Ragnar Ache, Stefan Ilsanker . dani/kil

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