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Mittelfeldstratege Marc Stendera soll dem Spiel der Eintracht wieder Struktur geben.

Eintracht Frankfurt

Sieg gegen Darmstadt als Geschenk

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Am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga kommt es zum mit Spannung erwarteten Hessenderby zwischen Eintracht Frankfurt und dem SV Darmstadt 98. Dabei kann die Eintracht wieder auf Marc Stendera zurückgreifen.

Auch der Bayer Armin Veh ist mittlerweile vom Derbyfieber erfasst, „wäre ja noch schöner, wenn nicht, denn ein Teil von mir ist hessisch“. Der Frankfurter Trainer weiß um die besondere Rivalität, ihm wäre es freilich lieber, „wenn wir besser in der Tabelle stünden“, dann nämlich könnte man die Partie mehr genießen.

So stehen die Frankfurter im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 (Sonntag 17.30 Uhr) gehörig unter Druck. Sie sind Favorit, keine Frage. Und: Die Eintracht ist gezwungen, genau so zu spielen, wie es die Lilien gerne haben möchten. „Wir werden sicher nicht wie gegen die Bayern spielen und auf Konter warten“, sagt Veh. „Dass wir zu Hause offensiv spielen müssen, ist klar.“

Wichtig sei, dass die Eintracht ballsicher agiere, „nicht zu hektisch“ werde und die entscheidenden 1:1-Situationen über Außen gewinne. „Wir wollen schauen, dass sich die Tabelle am Sonntag wieder dreht“, sagte Trainer Veh, ein Sieg im Derby wäre ein schönes Geschenk an „unsere Fans, die wir zuletzt nicht verwöhnt haben“.

Auf Spielweise eingeschworen

Auf die unorthodoxe Spielweise des Gegners habe Veh sein Team eingeschworen, „wir wissen, was auf uns zukommt“. Es sei aber „völlig legitim, so zu spielen, wie es Darmstadt macht“, jeder spiele so, wie es das Beste für sein Team sei. Immerhin haben sich alle Rekonvaleszenten gesund zurückgemeldet, Stefan Reinartz, Marc Stendera, Slobodan Medojevic und Marco Russ sind einsatzbereit.

Aufgrund der unveränderten Sicherheitslage bleiben die Sicherheitsmaßnahmen auch bei den kommenden Heimspielen vorerst bestehen. Im Wesentlichen zieht dies weiterhin intensivere Einlasskontrollen nach sich, teilte die Eintracht mit.

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