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Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik: Knauff ebnet Weg zum Sieg bei Hertha BSC

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Von: Thomas Kilchenstein, Daniel Schmitt

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Erstes Bundesligator für die Eintracht
Erstes Bundesligator für die Eintracht © dpa

Eintracht Frankfurt beendet Minikrise und holt Schwung für die europäischen Wochen. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Ansgar Knauff: Probierte viel, nicht alles klappte, störte aber nicht. Antreiber auf rechts, das ist neu im Eintracht-Spiel. Marschierte häufig mit nach vorne, einmal bis an des Gegners Fünfer, von wo er zum 1:0 einnickte. Erstes Tor für die Eintracht, das zweite in der Bundesliga überhaupt. Später mit der Flanke vorm 2:0.

Tuta: Souverän, zweikampfstark, seine Form passt. Verteidiger mit Offensivdrang, musste von Trainer Glasner gar manchmal lautstark gebremst werden, erzielte dennoch seinen dritten Saisontreffer.

Rafael Borré: Erster Anläufer seines Teams, wie immer eigentlich, da gibt’s ligaweit kaum einen fleißigeren Angreifer. Diesmal aber auch ein guter Zuarbeiter für die Kollegen. Initiierte manch Chance - und schoss selbst den vierten Eintracht-Treffer des Tages. Wichtig für ihn persönlich, war ja bald zwei Monate ohne Tor.

Eintracht Frankfurt: Starke Leistung von Hinteregger

Martin Hinteregger: Zwei, drei seltsame Querschläger, bolzte sogar den Ball platt. Ansonsten aber tadellos, seriöse Leistung, kompromisslos in den Zweikämpfen. Nähert sich dem alten Hinti, dem Abwehrsouverän, an. Wurde ehrlicherweise von den schwachen Berlinern aber kaum gefordert. Ist aber ja nicht seine Schuld.

Ganz okay

Evan Ndicka: Schubste den Berliner Lee im Strafraum, hätte Elfer geben können, muss es aber eben nicht. Vorne mit der Kopfballvorlage zum 2:0, da ist er ja oft gefährlich. Kurz drauf uneinig mit Kollege Kostic, woraus der Anschlusstreffer entsteht. Sei’s drum, kein wirkliches Thema an diesem Tage. Auffällig: Rutschte ständig weg. Damit war er aber nicht alleine.

Kevin Trapp: Musste drei, vier Schüsschen fangen, Alltagsgeschäft für den Nationaltorwart. Kaum gefordert von der Hertha. Beim Gegentor ohne Chance.

Daichi Kamada: In der Anfangsphase mit zwei, drei guten Ideen, klugen Pässen in die Spitze. Danach nahm er sich seine Pausen, streute aber gekonnte Aktionen ein. Unter anderem Vorlagengeber für Borrés 4:1. Ordentliche Startelf-Rückkehr nach der Standpauke von Köln.

Djibril Sow: Erst in der 50. Minute mit seinem ersten Fehlpass, das schaffen nicht viele. War aber auch oft auf Sicherheit bedacht, könnte mehr wagen. Vorm Berliner Tor mit unglücklicher Kopfballabwehr.

Eintracht Frankfurt: Lindström vergibt dicke Chancen

Jesper Lindström: Hätte die Partie im ersten Abschnitt bereits im Alleingang entscheiden können, zweimal stand er frei vor der Berliner Kiste, zweimal schloss er nicht ab. Ersprintet sich ja diese Möglichkeiten, aber dann flattern ihm halt die Nerven. Nach 56 Minuten dann die ganz persönliche Erlösung: leerer Kasten, langer Chipball aus 40 Metern, sein fünftes Saisontor. Sollte ihm Sicherheit geben.

So lala

Filip Kostic: Längst nicht bei 100 Prozent, das sieht man, hadert mit sich. Aber doch mit einer typischen Filip-Kostic-Aktion: Setzte sich da gegen zwei, drei Berliner durch, flankte auf den langen Pfosten, das 1:0, stark gemacht. Die erste Torbeteiligung seit fast zwei Monaten. Musste diesmal nicht das ganze Offensivspiel schultern, auch eine wichtige Erkenntnis. Steigerung zu den vergangenen Wochen.

Kristijan Jakic: Gute Aktionen wechselten sich mit weniger guten ab. Wichtige Ballgewinnen, manch unnötiger Fehlpass. Arbeitet, rackert, spielerisch ist deutlich Luft nach oben.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

J. P. Hauge, S. Lammers, A. Hrustic, T. Chandler, S. Ilsanker. (dani/kil)

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