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Klassenbuch: Eintracht Frankfurt bodenlos

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Von: Ingo Durstewitz

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VfL Bochum - Eintracht Frankfurt
Machtlos: Kevin Trapp. © Friso Gentsch/dpa

Die Eintracht-Spieler nach der Partie in Bochum in der Einzelkritik: Luca Pellegrini mit schlimmem Rückfall, Lucas Alario mit Leerlauf.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Kein Eintrag

So lala

Kevin Trapp: Machtlos. Bei den Gegentoren. Und insgesamt. Hielt, was er halten konnte. Das war nicht viel. Versuchte seine Mitspieler aufzurütteln, was sogar in einem körperlichen Disput mit Tuta mündete.

Schwächelnd

Mario Götze: Undankbares Spiel für ihn, zu wenige Fußballer in den eigenen Reihen, da hat er es schwer. Aber machte auch deutlich zu wenig.

Jesper Lindström: Bemüht, wie immer, viel unterwegs. Aber ohne Durchschlagskraft und zündende Idee. Er ist halt auch auf Mitspieler angewiesen, die ihn in Szene setzen – am Samstag war da ein Vakuum.

Sebastian Rode: Kam nach einer Stunde, als schon wenig zusammenlief. Wurde mit ihm auch nicht besser. Konnte nichts mehr bewirken. Ging einfach mit unter.

Daichi Kamada: Auch er zunächst überraschend auf der Bank. Nach seiner Einwechslung ohne nennenswerte Impulse. Viel, viel besser, wenn er von Beginn an spielt. Sollte auch der Trainer wissen.

Evan Ndicka: Litt darunter, dass Abwehrchef Hasebe nicht dabei war. Lange nicht so souverän wie sonst. Packende Duelle mit Vfl-Stürmer Hofmann, nicht immer erster Sieger. Taumelte bedenklich.

Djibril Sow: Mitläufer. Im wahrten Sinne des Wortes. Läuft und läuft und läuft. Ohne Ertrag, ohne Wirkung. Quasi unsichtbar. Hat einen Führungsanspruch, den muss man aber auch untermauern – gerade in solchen undankbaren Spielen.

Eric Dina Ebimbe: Fegte ordentlich dazwischen, wenn er denn mal zur Stelle war. Ansonsten viel Leerlauf – auch hier im wahrsten Sinne des Wortes. In dieser Verfassung keine Option für die erste Elf. Ist noch jung, muss noch lernen.

Kristijan Jakic: Wenig zu sehen, kaum involviert ins Spiel, dünne Darbietung. Mit einem guten Pass auf Alario. Immerhin. Nach 45 Minuten ausgetauscht.

Timothy Chandler: Spielte nach seiner Einwechslung, wie man es erwarten konnte: Unauffällig bis zur Unkenntlichkeit. Das ist zu wenig. Müsste sich einfach mehr trauen, wenn er schon mal die Chance erhält.

Lucas Alario: Hatte zwei gute Gelegenheiten, beide ließ er liegen. Das ist schlecht. Trägt nämlich auch sonst nicht viel zum Spiel bei. Ob das noch was wird?

Rafael Borré: Eine gute Flanke, einen Schuss an den Pfosten. Ansonsten nicht existent auf dem Platz. Dünn, ganz dünn. So nicht.

Tuta: Wackelte ohne Ende. Hier ein Fehler, dort ein Fehlpass. Das war gar nichts. Ließ sich natürlich auch vor dem 0:1 abkochen. Symptomatisch. Handgreiflichkeit gegen den eigenen Keeper. Sollte nicht sein, muss nicht sein.

Luca Pellegrini: Eine fast schon bodenlose Vorstellung. Rückfall in seine Anfangszeit, dabei schien er doch auf einem guten, seriösen Weg. Jetzt aber wieder: Theatralik, Lethargie, Fehlpässe, Langholz. Das geht so nicht, das macht so keinen Sinn. Passt mit dieser Art nicht zu Eintracht Frankfurt.

Zu spät gekommen

Faride Alidou, Christopher Lenz. (dur)

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