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Maik Franz

Schmerzhaftes Treffen mit Pappkameraden

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Der Frankfurter Maik Franz prallt gegen einen Dummy, kann wohl aber beim VfB Stuttgart wieder ein Schwergewicht ärgern. Allerdings: Die Schwaben sind nicht gerade der Lieblingsgegner der Eintracht. Von Ingo Durstewitz

Die Zahlen sind ernüchternd: 0:3, 0:2, 1:4, 1:4, 0:4. Zwischendrin gab es dann tatsächlich mal ein 2:2. Und doch kann man aufgrund der letzten sechs Resultate und 4:19 Toren gegen den VfB Stuttgart mit Fug und Recht folgern: Die Schwaben sind nicht gerade der Lieblingsgegner der Frankfurter Eintracht. Am Samstag wird sie einen neuen Anlauf nehmen, aus Bad Cannstatt was Zählbares mitzunehmen. Leicht wird das nicht. Michael Skibbe weiß das nur zu gut. Der VfB stelle zurzeit eines der besten Teams in der Bundesliga, ergo: "Wir müssen unser Optimum erreichen, wenn wir bestehen wollen."

Und doch reist die Eintracht nicht als Sparringspartner an, die Mannen von Christian Gross müssen nach dem Highlight in der Königsklasse gegen den FC Barcelona erst wieder auf den Ligaalltag getrimmt werden. Zudem hat die Eintracht in den letzten Monaten gezeigt, dass sie auch gegen Schwergewichte mithalten kann. "Das wollen wir auch jetzt beweisen", sagt Skibbe. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen, für den gesperrten Selim Teber kommt Sebastian Jung ins Team, der US-Amerikaner Ricardo Clark rutscht erstmals in den Kader.

Auch Maik Franz kann spielen, obwohl er am Freitag das Training abbrechen musste. Und das kam so: Der Verteidiger war beim abschließenden Flankentraining in einen sogenannten Dummy gekracht und zog sich eine fünf Zentimeter lange Risswunde am linken Knie zu, die mit vier Stichen genäht wurde. "Wenn es sich nicht entzündet, werde ich spielen können." Schon einmal machte ein Spieler unangenehme Bekanntschaft mit dem Pappkameraden: Nikos Liberopoulos prallte im Oktober auch in den Dummy und riss sich das Schienbein auf. Der Trainer glaubt nicht, dass die Hindernisse eine zusätzliche Verletzungsgefahr bergen. "Da sind die Spieler selbst schuld, sie müssen doch da nicht so hingehen."

Martin Fenin kam am Freitag ungeschoren davon, er wird aber am Samstag noch nicht wieder im Aufgebot stehen. Der 22-Jährige tummelt sich seit zwei Tagen wieder im Kreise der Kollegen. Das ist für den Tschechen ein absolutes Glanzlicht. Denn zwei Operationen an beiden Leisten haben ihn in dieser Runde schwer zurückgeworfen, er spielte nur einmal von Beginn an. "Dieses Jahr ist ein verlorenes", sagt Fenin. Aber er blickt nun wieder leicht optimistisch in die Zukunft, weil er erstmals nach vielen Monaten wieder schmerzfrei ist. "Für mich geht es im Sommer mit voller Kraft wieder los."

Ach ja: Die Eintracht kann auch in Stuttgart gewinnen. Am 22. April 2006 siegten die Frankfurter bei Blitz und Donner mit 2:0. Damals ging es gegen den Abstieg, heute geht es um Europa.

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