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Konnte kaum noch stehen: Sebastian Rode.

Eintracht Frankfurt

Sebastian Rode: Von Schmerzen gepeinigt

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Eintracht-Frankfurt-Spieler Sebastian Rode fällt fürs Saisonfinale aus – die genaue Diagnose der Knieblessur steht aber noch aus.

Zur stilvollen und höchst emotionalen Verabschiedung vor die Fankurve humpelte Sebastian Rode auf Krücken. Die Gehhilfen benötigte er, um das rechte Bein zu entlasten, das Knie schmerzte gar fürchterlich. Trotzdem wirbelte er manchmal eine Krücke in die Luft, so, als wolle er sich winkend bei den Fans für ihre Unterstützung bedanken. Todunglücklich sah er dennoch aus, der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler der Frankfurter Eintracht, neben dem gerade geplatzten Finaltraum musste er auch erst einmal seine persönliche Situation verarbeiten. Die war schon mal besser.

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Denn die Sorge um das rechte Knie des Abräumers ist groß. Nach einem Pressschlag nach knapp 70 Minuten hatte er sich das Gelenk verdreht, der Schmerz war ihm sofort durch die Glieder geschossen, er hüpfte wie ein Känguru auf einem Bein hinaus zur Seitenlinie, wo er einfach umfiel und sich das Trikot vors Gesicht zog. Die Schmerzen peinigten ihn. Dass er nicht mehr weiter würde spielen können, war da jedem an der Stamford Bridge klar. Ein bitterer Abgang. „Sebastian hat sich leider schwerer am Knie verletzt“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic. „Wir hoffen aber, dass es nicht ganz so schlimm ist.“ Eine genaue Diagnose steht noch aus. Auch tags darauf wusste Trainer Adi Hütter noch nicht genau, wie beeinträchtig das Gelenk wirklich ist. „Er geht auf Krücken, noch ist keine Aussage möglich. Ich bitte um Geduld.“

SGE im Saisonfinale gegen Mainz und FC Bayern

Fürs Saisonfinale mit den Partien zu Hause gegen Mainz 05 am Sonntag (18 Uhr) und beim FC Bayern München in einer Woche fällt er aus. Ein herber Schlag für ihn – und für die Eintracht, Rode ist absoluter Leistungsträger. Er selbst hat eher ein mulmiges Gefühl, er kennt sich mit diesen Kniegeschichten aus. Seine Karriere hing wegen diverser Vorschädigungen nicht nur einmal am seidenen Faden, der Südhesse musste schon einmal einen Kreuzbandriss und einen schweren Knorpelschaden wegstecken. Gerade ein Knorpelschaden zählt zu den schwerwiegendsten Verletzungen, die sich ein Sportler zuziehen kann. Da weiß man nie genau, ob und inwieweit danach Belastungen auf Spitzensportniveau noch möglich sind. Rode ist bis jetzt jedes Mal zurückgekommen. Mal sehen, welch Zwangspause dem bisher vom BVB nur ausgeliehenen Spieler nun droht.

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