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Düsseldorfs Marcin Kaminsiki (r) und der Frankfurter Luka Jovic versuchen den Ball zu spielen.

Fortuna Düsseldorf - Eintracht Frankfurt

Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik

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    Daniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt erkämpft drei Punkte gegen Fortuna Düsseldorf. Die Noten der Spieler im FR-Klassenbuch.

Sonderlob

Sebastian Haller: Ihm gelang nach seiner späten Einwechslung erst mal wenig, dann aber entschied er mit zwei späten Treffern das Spiel – ein echter Torjäger.

Gut dabei

Goncalo Paciencia: Als Haller-Vertreter in der Sturmspitze erstmals von Beginn an aufgeboten, kam im ersten Abschnitt noch nicht über gute Ansätze hinaus. In der 48. Minute war der Portugiese aber plötzlich da. Er setzte sich bei einer Flanke - wie schon gegen Hoffenheim - auf den langen Pfosten ab und nickte dort per Kopf zur Führung ein. Nach seinem zweiten Bundesligatreffer richtig gut im Spiel, legte auch das 2:0 von Haller auf.

Sebastian Rode: Er rannte viel, war vorne wie hinten präsent. Dazu auch fußballerisch im Mittelfeld der tonangebend. Unterstrich einmal mehr, dass es eine gute Idee war, ihn im Winter aus Dortmund wieder an den Main zu lotsen.

Kevin Trapp: Lange nicht geprüft, dann aber voll da. Erst als Hasebe mit seinem haarsträubenden Fehlpass Raman einlud (53.), dann als Hennings frei vor ihm auftauchte (75.) - beide Male parierte der Torhüter klasse.

Ganz okay

Makoto Hasebe: Ob mit oder ohne Maske - ansehnlich ist das, was der Japaner spielt, auf jeden Fall. Im Zweikampf behielt der 35-Jährige meist die Oberhand, dazu war er gegen tiefstehende Düsseldorfer als Libero gleichzeitig auch der Spielmacher. Immer wieder mit Schnittstellenpässen bis zu den eigenen Angreifern. In der 53. Minute allerdings mit einem üblen Fehlpass, der Fortuna-Stürmer Raman eine Großchance einbrachte. Entschuldigte sich sofort für den Fauxpas.

Luka Jovic: In der ersten Hälfte der einzige Frankfurter, der gefährlich zum Abschluss kam. Nach sieben Minuten per Kopf, nach 25 per Linksschuss, nach 43 per Seitfallzieher - alle Versuche landeten jedoch im Fangnetz. Laufstärker als in manch anderer Begegnung, holte sich die Bälle sogar im Mittelfeld ab. In letzter Konsequenz aber ohne Fortune, so auch bei seinem Schuss in der 67. Minute, den Fortuna-Keeper Rensing über den Kasten lenkte.

Martin Hinteregger: Grätschte links, grätschte rechts, holte sich dabei eine zumindest fragwürdige Gelbe Karte ab. Aufmerksam, zweikampfstark und einmal kräftig am Durchpusten, als Schiedsrichter Hartmann den vermeintlich von Hinteregger verursachten Handelfmeter nach Studium der Wiederholungen wieder zurücknahm.

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So lala

Gelson Fernandes: Stopfte Löcher im defensiven Mittelfeld, die bei manch Konter der Düsseldorfer doch ein bisschen zu groß waren. Das war nicht primär die Schuld von Fernandes, dadurch kam er manchmal aber auch einen Schritt zu spät.

Filip Kostic: Nicht so überragend wie in den Spielen zuvor. Vor allem in der ersten Hälfte konnte die Fortuna den Flügelsprinter ganz gut einbremsen. Und dennoch ist er immer für einen Lauf und eine gefährliche Flanke gut.

Almamy Touré: Hatte in der ersten Hälfte Mühe mit dem flinken Lukebakio auf seiner Seite, meist Sieger, ab und an aber auch Verlierer dieses Duells. Seine Pässe nach vorne landeten zu oft bei den Gastgebern.

Danny da Costa: Kam selten durch, und wenn, dann waren seine Aktionen zu unpräzise. Aber klar, ein gewisses Grundniveau erreicht da Costa auch ohne seine Optimalleistung abzurufen. War okay hätte mehr sein können.

Jonathan de Guzman: Grausige erste zehn Minuten, in denen er unter anderem den wegen Handspiels des Düsseldorfers Lukebakio zurückgepfiffenen Treffer von Kownacki auflegte. Danach lange mächtig verunsichert, zu langsam und auch mutlos. Flankte kurz nach dem Seitenwechsel aber genau auf den Kopf von Torschütze Paciencia - seine einzig wirklich gute Aktion, dafür eine entscheidende.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Mijat Gacinovic und Jetro Willems

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