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Richtig gut drauf: der Freiburger Vincenzo Grifo, einst auch mal beim FSV Frankfurt am Ball.
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Richtig gut drauf: der Freiburger Vincenzo Grifo, einst auch mal beim FSV Frankfurt am Ball.

Eintracht-Gegner

Loch bei den Salzmännern

  • Jakob Böllhoff
    VonJakob Böllhoff
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Der Eintracht-Gegner SC Freiburg besticht als Kollektiv und ist gut in Form - hat aber ein Personalproblem.

Schon direkt nach dem knapp verpassten Punktgewinn beim Rekordmeister wanderten Christian Streichs Gedanken Richtung Eintracht Frankfurt. „Wir werden“, versprach der Trainer des SC Freiburg im Anschluss an das 1:2 beim FC Bayern am Sonntagnachmittag, „eine Mannschaft auf den Platz bringen, die alles geben und fighten wird.“ Denn: „Wir sind eng beieinander, eine stabile, verschworene Einheit“, sagte der 55-Jährige, der sich in seinem zehnten Dienstjahr als Chefcoach im Breisgau befindet.

Streichs Gedanken rund ums Rückrundenfinale gegen die Eintracht am Mittwochabend (20.30 Uhr) haben sich in den vergangenen Tagen selbstverständlich stetig intensiviert, und sie kreisen nicht zuletzt um das Loch, welches die Partie in München ins SC-Team gerissen hat. „Du verlierst so knapp, hast drei Sechser, die weg sind – das ist nicht erfreulich“, sagte Streich. Der Franzose Babtiste Santamaria zog sich schon in den ersten Sekunden des Spiels eine Kapselverletzung zu und fällt erst einmal aus. Der für ihn eingewechselte Amir Abrashi wurde später mit einer Prellung selbst wieder ausgewechselt. Und Nicolas Höfler, Santamarias strategischer Partner im Zentrum und vielleicht wichtigster Spieler im gesamten Freiburger Gefüge, wird am Mittwoch aufgrund einer Gelbsperre nicht dabei sein.

Günter einer der schnellsten

In anderen Zeiten würde Streich angesichts der schwerwiegenden Ausfälle womöglich mit dem Schicksal hadern, doch aktuell gibt es dafür keinen Grund. Zu gut, zu stabil präsentierten sich die Breisgauer in den vergangenen Wochen, auch in München, wo eine fünf Spiele währende Siegesserie zu Ende ging, was eher unnötig war. Nicht nur, weil Joker Nils Petersen in der Nachspielzeit die Latte.

Eintracht Frankfurt trifft am Mittwoch auf ein unangenehm zu bespielendes Kollektiv, extrem laufstark, taktisch variabel. Natürlich: Die Basis ist ein kompakte Verteidigung, die berühmte Arbeit gegen den Ball, welche schon ganz vorne bei den Stürmern anfängt, die schaffen müssen wie die Salzmänner, wie Trainer Streich gerne sagt. Nur so gelingt es dem Sport-Club, besser zu sein als die Summer seiner Einzelteile. Die alles überragenden Individualisten findet man im Kader naturgemäß nicht.

Am ehesten sticht da in der praktizierten 3-4-3-Grundformation noch der Freiburger Topscorer Vincenzo Grifo heraus links offensiv, und rechts der sich stetig verbessernde Ungar Rolland Sallai, und natürlich, im Windschatten Grifos auf links, der gebürtige Schwarzwälder und Mannschaftskapitän Christian Günter, einer der schnellsten Spieler der Bundesliga. Für den aber das gleiche gilt wie für alle beim SC Freiburg: Ohne den anderen ist der eine nichts.

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