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Rückkehr von Fans: Minister Klose handelt weltfremd

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Von: Georg Leppert

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Hessens Sozialminister Kai Klose.
Hessens Sozialminister Kai Klose. © Frank Rumpenhorst/dpa

Der Sozialminister fällt seinem Parteifreund und der Stadt Frankfurt in den Rücken. Die Eintracht muss gegen das weitgehende Verbot von Publikum klagen. Ein Kommentar.

Willkommen im Jahr 2020, in einer Zeit, in der noch niemand geimpft ist, in der eine Inzidenz von 35 hochdramatisch ist, weil die Intensivstationen plötzlich überfüllt sein könnten, in der größere Veranstaltungen undenkbar sind. Willkommen in der Welt von Sozialminister Kai Klose (Grüne).

Da hatte sein Parteifreund Stefan Majer eine gute Idee, wie die Impfquote bei der Zulassung von Publikum im Stadion Berücksichtigung finden kann. Dass Geimpfte und Genesene gesondert gezählt werden, ist nur logisch, denn von ihnen geht nicht dieselbe Gefahr aus wie von Ungeimpften. Doch Klose fällt der Stadt Frankfurt in den Rücken, indem er auf weltfremden Leitlinien der Staatskanzleien besteht, die keinen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften machen. Dabei wäre es sein Job, auf eine Änderung zu pochen.

Eintracht Frankfurt ist den Fans verpflichtet

Kai Klose hat in der Pandemie mehr als einmal eine schlechte Figur abgegeben. Dass er nun eine Stadt daran hindert, eine gute Regelung umzusetzen, ist bitter.

Eintracht Frankfurt darf diese Anordnung aus Wiesbaden nicht akzeptieren. Der Verein ist es seinen Fans schuldig, gegen das weitgehende Verbot von Publikum zu klagen.

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