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Respekt vor dem Frankfurter Bundesligisten: Augsburgs Coach Heiko Herrlich.
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Respekt vor dem Frankfurter Bundesligisten: Augsburgs Coach Heiko Herrlich.

Eintracht-Gegner Augsburg

Riesiges Lob für die Eintracht

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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FCA-Heiko Herrlich trainiert eine graue Maus der Bundesliga, hat sein Team dennoch gut stabilisiert und spricht voller Hochachtung von dem Frankfurter Kontrahenten.

Augsburg steht nun wahrlich nicht im Verdacht, ein attraktiver Bundesligastandort zu sein. Na klar, der Fußballklub aus der Fuggerstadt ist nun schon seit einem Jahrzehnt in der deutschen Eliteliga vertreten, er weiß einen ausgewiesen Fachmann an seiner Spitze, Manager Stefan Reuter, der mit limitierten Mitteln nahezu am Optimum werkelt. Es wird ganz sicher ganz gut gearbeitet in Augsburg, deutlich besser jedenfalls als an weitaus größeren, vor allem finanzstärkeren Standorten dieser Republik. Das ist aller Ehren wert.

Auch passt es da ins Bild, dass die Augsburger quasi unbemerkt aktuell (fast) wieder nichts mit dem Kampf gegen Klassenerhalt zu tun haben. Das Team von Trainer Heiko Herrlich klaubte sich bisher beachtliche 16 Punkte zusammen und damit zwei mehr als der heutige Gegner (15.30 Uhr), die Frankfurter Eintracht. Das reicht dem FCA aktuell für Rang neun, graues Mittelmaß für die graue Maus der Liga. Damit wären sie am Saisonende aber allemal zufrieden.

Viel Lob für die Eintracht

Die Augsburger hatten erfolglose Wochen hinter sich. Fünf Spiele waren sie bis zum vergangenen Mittwoch ohne Sieg, ehe gegen Aufsteiger Bielefeld ein glanzloser 1:0-Erfolg gelang. Ein Tor, zwei Chancen, drei Punkte – so lautete die Erfolgsformel gegen die Arminia. „Wir wissen, dass wir am Spielerischen weiter arbeiten müssen“, sagt Trainer Heiko Herrlich vor dem Heimspiel gegen die Eintracht, „aber das Positive ist, dass wir es geschafft haben, stabil gegen den Ball zu arbeiten.“ Wille, Laufbereitschaft, Zusammenhalt – die Merkmale des Augsburger Spiels sind keine spektakulären, doch sie sind essentiell für diesen Klub. Die klugen Sommertransfer von robusten, abgezockten Profis wie Daniel Caligiuri oder Tobias Strobl brachten dem Team zusätzliche Stabilität und Verlässlichkeit. Das braucht es in Augsburg mehr als andernorts.

Trainer Herrlich stehen gegen die Hessen personell mehr Optionen zur Verfügung als zuletzt. Die Verteidiger Iago und Mads Pedersen konnten nach überstandenen Verletzungen voll trainieren und Angreifer Florian Niederlechner – regelmäßig treffsicher gegen die Eintracht – darf nach einer Gelb-Rot-Sperre wieder auflaufen.

Für die Gäste aus Frankfurt hatte Herrlich ausschließlich lobende Worte übrig. Die Eintracht sei eine „sehr gute Mannschaft mit viel Qualität“. Daher wundere es ihn, „dass sie bisher noch nicht so viele Punkte haben“. So weit, so gut. Dann allerdings begann der Coach doch ein wenig zu überschwänglich zu werden beim Starkreden des Gegners. Mit Sebastian Rode, Djibril Sow und selbst mit Ersatzmann Dominik Koh habe die Eintracht nämlich gerade im zentralen Mittelfeld eine „unheimliche Geschwindigkeit und Aggressivität“. Nun ja.

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