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Wo ist nur die Form? Mijat Gacinovic nach dem 0:5.

Eintracht Frankfurt

The Return of the Cup: SGE-Film begeistert in den USA

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Der Film über den Pokalsieg der SGE gegen Bayern München „Die Rückkehr des Pokals“ begeistert in den USA. Derweil beginnt für die Profis die Sommerpause. 

Auf dem Times Square in New York sind dieser Tage zwei als Freiheitsstatue verkleidete Menschen spaziert, die Werbung für einen ganz speziellen Film gemacht haben, einen Film, den hierzulande bereits mehr als 100 000 Menschen gesehen haben, sogar in München. Es ist der Film über den triumphalen Pokalsieg von Eintracht Frankfurt gegen Bayern München, „die Rückkehr des Pokals - der Film“, und dieser Streifen ist jetzt auch in Übersee gezeigt worden, beim „Kicking & Screening Soccer Film Festival“ in New York, in englischer Sprache: „The Return oft the Cup“.

SGE-Film begeistert in den USA

Mehr als 100 Einsendungen habe es für die elfte Ausgabe des mehrtägigen Filmfestivals gegeben, einer davon war der Eintracht-Film, und die Resonanz des überwiegend aus US-Amerikanern und Deutschen bestehenden Publikums darauf sei „überwältigend“ gewesen, teilte die Eintracht mit. US-Amerikaner lieben bekanntlich die Geschichte des Underdogs, der dem großen Favoriten ein Bein stellt, entsprechend groß war die Begeisterung im Auditorium. Eintracht-Vorstand Axel Hellmann, der gemeinsam mit den für den Film verantwortlichen Machern Jan Martin Strasheim und Franziska Rappl sowie dem Generalrepräsentanten für Nordamerika, Kai Römmelt, vor Ort weilte, stellte zudem auf dem Plenum die strategische Ausrichtung der Eintracht in den Vereinigten Staaten vor.

„The Return of the Cup“ in Texas zu sehen

Frankfurt habe dank der Banken, der Messe und des Flughafens gewachsene internationale Verbindungen, führte Hellmann aus: „Frankfurt ist ein Tor zur Welt. Es liegt daher nahe, dass wir als Eintracht Frankfurt gewisse Vorteile im Brückenbilden haben. Wir setzen sehr stark auf Nachhaltigkeit und investieren vor allem in Fußball und Bildung im Ausland.“

Nach dem dreitägigen Aufenthalt in New York zog die Eintracht-Entourage inklusive des 90minütigen Streifens weiter ins texanische Austin, wo „The Return of the Cup“ in der Niederlassung des Hauptsponsors „Indeed“ über die Leinwand flimmerte.

Jovic, Gacinovic und Kostic müssen Klatsche hinnehmen

Derweil neigt sich langsam, aber sicher auch für die letzten Eintracht-Profis die Saison endgültig ihrem Ende zu. Ohnehin sind nur noch eine Handvoll Nationalspieler fußballspielend unterwegs. Gestern kam dann auch für Martin Hinteregger, Luka Jovic, Filip Kostic, Mijat Gacinovic, Frederick Rönnow und Taleb Tawatha, die mit Österreich, Serbien, Dänemark und Israel am Montagabend noch um EM-Qualifikationspunkte stritten, der finale Abpfiff (die Spiele dauerten bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch an). Nur Torwart Kevin Trapp muss noch einen Tag länger auf seinen Urlaub warten, er sitzt bei der DFB-Auswahl heute Abend in Mainz im Spiel gegen Estland auf der Ersatzbank.

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Die Bilanz der Eintracht-Profis auf internationaler Bühne war zuletzt durchwachsen. Gerade die drei Serben Jovic, Gacinovic und Kostic mussten vor Pfingsten eine herbe und in dieser Höhe überraschende 0:5-Klatsche gegen die Ukraine hinnehmen. Alle drei Frankfurter standen in der Anfangsformation, also auch der zu Real Madrid wechselnde Jovic, der darüber hinaus fest bei der U21-EM (16. bis 30. Juni) eingeplant ist. Serbien ist nach zwei Spielen in der Gruppe B Tabellenletzter, noch hinter Litauen und Luxemburg.

Tawatha bleibt noch ein Jahr

Verteidiger Martin Hinteregger konnte mit Österreich endlich den ersten Sieg im dritten Spiel in der EM-Qualifikation feiern, 1:0 schlug die Austria (Tor: Guido Burgstaller von Schalke 04) Slowenien. Hinteregger erlitt in dieser Partie eine Rippenprellung. Einer der Hauptkonkurrenten um einen der ersten beiden für die Europameisterschaft 2020 berechtigten Plätze in dieser Gruppe G ist übrigens Israel, wo Mannschaftskollege Taleb Tawatha im Kader steht. Der Linksverteidiger, der in der abgelaufenen Saison ganze drei Einsätze für die Eintracht bestritten hat, dessen Kontrakt aber noch bis Juni 2020 läuft, kam beim 3:0-Sieg der Israelis in Lettland nicht zum Einsatz. Ebenso wie Torwart Frederik Rönnow, der auch in Dänemark (1:1 gegen Irland) nur die Nummer zwei ist.

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Ante Rebic, der leicht angeschlagen nicht für die kroatische Nationalelf gegen Wales (1:0) zum Einsatz kam, hat deshalb schon seinen Urlaub angetreten - er wird ihn deutlich entspannter verbringen können als vor einem Jahr. Da war Rebic als Pokalheld und gefeierter Vizeweltmeister im Heimatland aus den Feierlichkeiten kaum herausgekommen.

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