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Pirmin Schwegler.
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Pirmin Schwegler.

Eintracht vor der Reise zum HSV

Relaxed in die Wochen der Wahrheit

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt hofft darauf, in Hamburg einen ermatteten Gastgeber anzutreffen. Denn der HSV wird die Europa-League-Partie noch in den Knochen haben. Erfreuliches gibt es von Pirmin Schwegler zu berichten. Von Thomas Kilchenstein

Es gibt eine Menge Leute in Frankfurt, die behaupten nicht ohne treffenden Grund, dass es kaum einen besseren Zeitpunkt geben kann, auch in Hamburg für eine Überraschung zu sorgen als jetzt. Maik Franz, der beinharte Verteidiger der Frankfurter Eintracht, gehört dazu. Das ist jetzt nicht neu entflammten Größenwahn geschuldet, sondern ganz einfach der Tatsache, dass der HSV am Donnerstagabend noch seine Europa-League-Partie gegen PSV Eindhoven bestreiten musste und bis zum Anstoß am Samstag exakt 40,5 Stunden zur Regeneration hatte. "Vielleicht können wir diesen Vorteil nutzen", sagt deshalb Verteidiger Franz. Gerade wenn die Partie noch Spitz auf Knopf steht, könnten die deutlich ausgeruhteren Hessen noch mal Gas geben - sofern der favorisierte Sportverein nicht schon klar in Führung liegt.

Andererseits ist der Respekt vor den Hanseaten groß und das nicht nur, weil Ruud van Nistelrooy im Angriff spielt. Trainer Michael Skibbe hat auf der gestrigen Pressekonferenz wahre Lobeshymnen auf den 34 Jahre alten Niederländer gesungen - ein "Weltklassestürmer" sei das, noch dazu "schlau" und einer, der nur eine Torchance benötige, um zu treffen. "So einer ist nie 100-prozentig auszuschalten."

Wer soll es dennoch versuchen bei der Eintracht? Vieles spricht dafür, dass der Brasilianer Chris aus dem defensiven Mittelfeld nach hinten in die Innenverteidigung rückt. Zumal ohnehin einer aus der siegreichen Elf weichen müsste, weil der zuletzt verletzte Pirmin Schwegler ins Team zurückkehren wird. "Pirmin wird spielen", ließ Skibbe keine Frage offen. Der Schweizer, der der Eintracht zuletzt beim Spielaufbau merklich fehlte, hatte in dieser Woche weitgehend beschwerdefrei trainieren können. Wahrscheinlich wird deshalb Sebastian Jung weichen müssen, für ihn würde Maik Franz auf die Position des rechten Verteidigers rücken.

Mit dem Spiel in Hamburg werden auch die Wochen der Wahrheit eingeläutet, danach muss die Eintracht zum VfB Stuttgart, dann kommt der FC Schalke. Skibbe will jetzt öffentlich nichts wissen von einem etwaigen Angriff auf die Europa-League-Plätze, er möchte nur besser abschneiden als in der Hinrunde. Da holte die Eintracht gerade einen Punkt (1:1 gegen den HSV), verlor gegen Stuttgart (0:3) und Schalke (0:2). "Ich hoffe, dass die Mannschaft gefestigt genug ist, um den Gegnern besser Paroli bieten zu können als in der Hinserie", sagte Skibbe.

So sieht das auch Maik Franz. "Wir haben gegen gute Mannschaft ja auch schon ganz schön auf den Deckel gekriegt. Es darf in Hamburg nicht sein, dass wir in den ersten zehn Minuten drei Dinger kriegen." Dann nutzt auch die längste Ruhepause nichts mehr.

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