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Viele Tore schießen: Das ist eine Kernkompetenz des Eintracht-Jahrgangs 2018 ? sofern er endlich mal wieder an den Ball darf. Das letzte Liga-Heimspiel ist ja Ewigkeiten her.

Hallihallo, liebe Fußballfaninnen und Fußballfans. Vorige Woche – ach Quatsch, vorigen Monat hatten wir es hier von Hannover 96 und von dem schwierigen Problem,  den nächsten Gegner der Eintracht im Kopf zu behalten. Weil es so viele Gegner hintereinander waren. Du blickst ja gar nicht mehr durch bei all den internationalen Top-Gegnern, die sich hier die Kabinentürklinke in die Hand geben. 

Der Unhaltbar-Ergebnistipp gegen Hannover übrigens, Sie erinnern sich bestimmt: 3:0 – der war doch top, oder? Genauer kann man es ja kaum treffen, wenn das Spiel 4:1 ausgeht. Aber das nur am Rande. Wo war ich?

Ach ja: viele Spiele. Und dann wieder: nix. Zwei Wochen Rumgehänge, kein Fußball, nur dieses minderwertige Gekicke der Rationalmannschaft vom Bundesjogi, bei der die Tore neuerdings streng rationiert werden. Also die eigenen. Die Kontrahenten dürfen Neuer-dings so viele Tore schießen, wie sie wollen. (Hier hat unser Unhaltbar-Autor zwei lustige kleine Wortspiele eingebaut, haben Sie sie schon gefunden?) 

Viele Tore schießen: Das ist eine Kernkompetenz des Eintracht-Jahrgangs 2018 – sofern er endlich mal wieder an den Ball darf. Das letzte Liga-Heimspiel ist ja Ewigkeiten her, wer war das noch mal? Genau Hannover. Vier zu eins übrigens. Erwähnte ich? Den kommenden Gegner kann man sich dafür umso leichter merken, weil so viel Zeit dafür war: Düsseldorf. 

O ja, da werden Erinnerungen wach. Nicht nur an die gar nicht so lange Phase, in der sich Eintracht und Fortuna in der Liga um den dritten Tabellenplatz balgten; die Phase erschien dem jungen Eintracht-Fan damals nur so lang, weil er überhaupt noch keine viel längeren Phasen erlebt hatte. Jedes Jahr schienen sich Frankfurt und Düsseldorf um Platz drei zu kloppen. Vermutlich blieb das nur so prägnant im Gedächtnis hängen, weil Klassenkamerad Günter ein Fortuna-Fan war. 

Später fuhr man nach Düsseldorf ins „Zakk“, um dort Punkmusik zu hören. Bitte? Nein, nicht von den Toten Hosen, auch wenn die ja mal eine Punkband gewesen sein sollen. Wie auch immer, der Unhaltbar-Ergebnistipp lautet: Eintracht: zwei – Düsseldorf: nuuuuull. Danke. Bitte. Oder was man halt in Düsseldorf heute unter Punk versteht.

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