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SGE-Klassenbuch: Kostic macht Dampf, Paciencia pennt

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Bester Frankfurter gegen Freiburg: Filip Kostic (rechts).
Bester Frankfurter gegen Freiburg: Filip Kostic (rechts). © dpa

Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen den SC Freiburg: Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Filip Kostic: Einer der ganz wenigen Frankfurter, über den in den ersten 45 Minuten offensiv wenigstens ein bisschen was ging. Versuchte viel, kam aber nicht wie gewohnt durch. Das änderte sich im zweiten Abschnitt, nicht umsonst Schütze des 1:1 (54.). Danach drehte er auf.

Ganz okay

Kevin Trapp: Kein schönes Spiel für einen Torwart. Praktisch nicht geprüft, konnte sich nicht auszeichnen. Bei beiden Gegentoren machtlos.

Jens Petter Hauge: Hatte eine eher schwache erste Halbzeit, da gelang ihm kaum etwas. Bereitete dann mit einem feinen Steckpass den Ausgleich vor. Danach lief es deutlich besser, rechtfertigte seine Aufstellung.

So lala

Sebastian Rode: Brauchte lange, sehr lange, um ins Spiel zu finden. Konnte nicht am Schwungrad drehen. Man merkte ihm deutlich an, eine Weile nicht gespielt zu haben. Für einen Mittelfeldspieler selten am Ball.

Kristijan Jakic: Schlug sich tapfer, kämpferisch ohnehin tadellos. Streute zwei, drei hübsche Pässe in sein Spiel, solide, seriös. Aber auch nicht mehr.

Jesper Lindström: Erzielte endlich mal wieder einen Treffer, sogar mit links. Dummerweise stand er im Abseits. Bemüht, aber ohne Fortune. Kam zu selten durch.

Martin Hinteregger: Begann eigentlich bärenstark, knöpfte an sein gutes Spiel gegen Barcelona an. Brachte sich dann durch einige Unbeherrschtheiten selbst aus dem Konzept, legte sich erst mit Demirovic an. Wischte im zweiten Abschnitt einem Freiburger ins Gesicht. Was sollte das? Da hätte er vom Platz fliegen können. Überflüssige Aktion.

Schwächelnd

Tuta : Auch nicht so souverän wie zuletzt, nicht so klar in seinen Aktionen. Verursachte durch ein dummes Foul den Freistoß, der zum 1:2 führte. Auch vor dem 0:1 nicht auf der Höhe.

Evan Ndicka: Ziemlich fahrig, fand nicht die richtige Bindung zum Spiel. Spielte anfangs fast nur zum Torwart zurück. Sein unnötiger Fehlpass in der Vorwärtsbewegung führte zum 0:1. Insgesamt arg wackelig.

Rafael Borré: Ging nach einer Stunde, blieb wie so oft glücklos. Schoss immerhin zweimal ans Außennetz, kommt ja auch eher selten vor. Ansonsten: viel Einsatz, kaum Ertrag. Sauer über seine Auswechslung - warum auch immer.

Ansgar Knauff: Schoss früh als einer der ersten aufs Tor, aber nicht jeden Tag rauschen die Bälle in den Winkel. Bemüht, ein, zwei brauchbare Flanken, die halt nur keinen Abnehmer fanden. Aber insgesamt mit viel Leerlauf.

Goncalo Paciencia: Konnte sich wahrlich nicht empfehlen nach seiner Einwechslung. Vorne ohne jeden Zug, hinten pomadig, verhinderte nicht das 1:2 von Petersen, da hätte er energischer stören müssen, viel energischer.

Zu früh gegangen

Djibril Sow: Musste schon nach einer halben Stunde die weiße Fahne hissen. Ging nicht mehr, musste raus. War zum Zeitpunkt des 0:1 nicht auf dem Platz. Machte sich gleich bemerkbar.

Zu spät gekommen

A. Hrustic, D. Kamada. kil/dur

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