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Oliver Glasner: Lieber Eintracht Frankfurt als Österreich

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Von: Johannes Skiba

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Nach dem Europa-League Sieg von Eintracht Frankfurt im Mai meldete der österreichische Verband Interesse an Oliver Glasner an.

Frankfurt – Der Triumph von Eintracht Frankfurt in der Europa-League ist eine einzige Erfolgsgeschichte. Im Zuge dieses Sieges spielten sich eine Reihe von Spieler der SGE ins Rampenlicht und weckten jede Menge Begehrlichkeiten. Doch auch Trainer Oliver Glasner geriet in den Fokus und führte sogar ein Gespräch über ein mögliches Engagement als Nationaltrainer Österreichs, wie der Coach nun im österreichischen Radio Ö3 erzählte.

„Ich wurde nicht gefragt. Aber ich hatte Kontakt. Eine Minute. Dann war klar für beide Seiten, dass es für Österreich einen besseren Teamchef als Oliver Glasner gibt und dass es eine bessere Option für Oliver Glasner ist, in Frankfurt zu bleiben,“ so der Salzburger. Dennoch spiegelt dieses lose Gespräch die große Wertschätzung für die Leistung Glasners wider.

Training Eintracht Frankfurt Trainer Oliver Glasner (Eintracht Frankfurt). Training von Eintracht Frankfurt am 29. Novem
Eintracht Frankfurt-Trainer Oliver Glasner im Training. © Kessler/imago

Eintracht Frankfurt: Glasner und Familie fühlen sich wohl

Die Trainerstelle in Österreich ist dennoch eine Aufgabe, von der Glasner nicht zwangsläufig abgeneigt ist: „Nationaltrainer im eigenen Land ist die ehrenvollste Aufgabe.“ Auch wenn dieser Job aktuell keine Rolle in den Plänen des Trainers von Eintracht Frankfurt spielt und Österreich aktuell mit Ralf Rangnick den absoluten Wunschtrainer auf der Bank hat, ist für die Zukunft nichts auszuschließen.

Grundsätzlich habe Glasner „keinen Karriere-Plan“, nachdem sich der 48-Jährige strikt richtet. Andere Faktoren sind für den Coach von wesentlich größerer Bedeutung: „Ich werde eine Entscheidung treffen, die ich für mich und meine Familie für richtig erachte. Wenn ich das Gefühl habe, ich bin am richtigen Ort und am richtigen Platz, dann passt das.“ Aktuell ist dieser Ort Frankfurt am Main.

Zukunft einiger Eintracht-Spieler ungewiss

Zurzeit ist die Zukunft von Oliver Glasner nicht das bestimmende Thema bei Eintracht Frankfurt. Viel mehr stehen die Spieler, durch ihre guten Leistungen im Fokus. Randal Kolo Muani präsentierte sich bei der WM 2022 auf einer Weltbühne. Evan Ndicka und Daichi Kamada werden aufgrund ihrer auslaufenden Verträge seit Monaten von einer Vielzahl europäischer Topklubs beobachtet. Da ist es für die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt umso beruhigender, dass zumindest der Cheftrainer auch weiterhin für die SGE arbeiten wird und sogar den Nationaltrainerposten seines Heimatlandes ablehnte – für die Eintracht. (jsk)

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