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Konzentriert beim Fußball-Tennis: Hradecky und Chandler.
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Konzentriert beim Fußball-Tennis: Hradecky und Chandler.

Eintracht Frankfurt

Nochmal verlieren verboten

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt sinnt im Topspiel gegen Mönchengladbach am Samstag auf Wiedergutmachung für fünf liegen gelassene Punkte.

So langsam trudeln die Fernreisenden ein. Makoto Hasebe und Marc Stendera, im Iran (1:1) und auf den Färöern (6:0) im Einsatz, strampelten sich am gestrigen Mittwoch die Müdigkeit aus den Knochen, beide Auswahlspieler der Frankfurter Eintracht durften bei der täglichen Abend im Warmen bleiben. Der Rest des Kaders musste bei nasskaltem Wetter raus auf den Platz und ein paar Partien Fußballtennis spielen, immerhin hatten sie zuvor eine gute Halbzeit im Kraftraum Eisen gestemmt. Es ist aber nicht so, dass die Hessen die spielfreie Zeit zum Müßiggang genutzt hätten, im Gegenteil: Da waren, gerade in der vergangenen Woche, ein paar knackige Einheiten darunter, selbst am Dienstag hatte Trainer Armin Veh am Nachmittag noch ein intensives Lauftraining eingestreut. „Wir haben akribisch an unserer Physis gearbeitet“, fasste der Mittelfeldspieler im Wartestand, Johannes Flum, die Eindrücke der letzten zehn Tage zusammen.

So langsam wächst auch die Spannung vor dem nächsten Heimspiel, es ist mal wieder ein Topspiel. Abends, unter Flutlicht, hat sich die Mannschaft in der Vergangenheit immer ganz wohl gefühlt und gute, erfolgreiche Spiele abgeliefert. Und die Partie am Samstag sollte tunlichst nicht erneut in den Sand gesetzt werden, denn eine neuerliche Niederlage würde die sportliche Gemengelage dann schon durcheinander bringen. Eintracht Frankfurt müsste sich dann mit Gefilden beschäftigen, auf die kein Klub der Welt Lust hat.

Hasebe braucht eine Pause

Der Saisonstart mit neun Punkten nach einem Viertel der Saison (bei fünf Auswärtsspielen) ist nicht wirklich schlecht, aber eben – angesichts der Leistungen in der zweiten Halbzeit gegen Berlin (1:1) und gegen Ingolstadt (0:2) – auch nicht gut. Fünf Punkte, jeder Adlerträger weiß es auswendig, haben die Hessen liegen gelassen. Und jeder weiß auch, dass der Druck wächst. Die Mannschaft sinnt auf Wiedergutmachung, sie ist guter Dinge, dass das gegen die seit drei Spielen wieder in der Spur befindlichen Gladbacher gelingen könnte. „Wir können zwar das Ingolstadt-Spiel nicht wiederholen, aber wir können zeigen, dass wir es besser können“, sagt Flum.

Der Mittelfeldspieler ist einer jener Akteure, die womöglich von der Formschwäche einiger Stammkräfte profitieren könnten. Makoto Hasebe hat zuletzt ja deutlich unter seinen Möglichkeiten gespielt, es scheint angeraten, ihm eine schöpferische Pause zu gönnen. Flum wäre da eine Alternative. „Klar ich will spielen. Dafür trainieren wir doch die Woche, um am Samstag in der Startelf zu stehen. Aber ich stehe nicht jeden Morgen auf und rechne meine Einsatzchancen aus.“

Ohnehin hängt ja vieles davon ab, ob der von einem Muskelfaserriss eigentlich genese Haris Seferovic von Anfang an spielen wird. Der Schweizer hegt noch ein wenig Bedenken, ob er seinem Körper schon die Belastung eines Bundesligaspiels zumuten kann. Gestern jedenfalls absolvierte der Stürmer beschwerdefrei die Übungen.

Und natürlich ist noch völlig offen, mit welchem taktischen Konzept Armin Veh die Gladbacher knacken will. Mit Raute? Mit einem 4-4-2- oder doch einem 4-2-3-1-System? Mit oder ohne Stefan Aigner, der mit der Raute noch etwas fremdelt, zuletzt aber leichte Tendenzen nach oben gezeigt hat? Und was ist eigentlich mit Carlos Zambrano, den Innenverteidiger? Er fehlte am Mittwoch beim Training, wird aber heute zurück erwartet. Bei der 3:4-Niederlage der Peruaner gegen Chile hat er 90 Minuten durchgehalten. Ohne größere Blessuren davonzutragen, wie es hieß.

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