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Niko Arnautis bleibt bis 2026

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Von: Katja Sturm

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Bleibt bei den Eintracht-Frauen noch lange Trainer: Niko Arnautis.
Bleibt bei den Eintracht-Frauen noch lange Trainer: Niko Arnautis. © IMAGO/HMB-Media

Cheftrainer der Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt bindet sich langfristig. Die nächste Herausforderung wird die Qualifikation für die Champions League.-

Cheftrainer Niko Arnautis hat seinen Vertrag bei den Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Damit bleibt der 42-Jährige den Adlerträgerinnen bis 30. Juni 2026 treu. Arnautis hatte den Erstligisten im September 2017, damals noch unter dem Dach des reinen Frauenfußballvereins 1. FFC Frankfurt, übernommen und ist damit dienstältester Coach in der Liga.

Als Lehrertrainer an der Carl-von-Weinberg-Schule war es dem gebürtigen Hessen schon damals möglich, Talente frühzeitig zu sichten und sie auf ihrem Weg in die Spitze zu begleiten. Die Entwicklung von Spielerinnen ist fester Bestandteil des Erfolgskonzepts. In der vergangenen Saison führte Arnautis seine Mannschaft auf den dritten Platz in der Bundesliga und damit in die Qualifikation für die Champions League. Diese beginnt am 18. August mit dem Aufeinandertreffen mit den Gastgebern von Fortuna Hjörring bei einem Turnier in Dänemark. Anschließend muss aber auch noch das Finale gegen Ajax Amsterdam oder Kristianstads DFF gewonnen und danach die Playoffs überstanden werden.

„Wir sind hier noch lange nicht fertig und wollen unsere erfolgreiche Geschichte weiterschreiben“, kündigte Arnautis an. Als Frankfurter Junge sei die Eintracht für ihn „ein Stück Heimat“. Er habe nicht lange überlegen müssen, die weitere Reise der SGE zu begleiten. „Niko Arnautis ist der Baumeister unserer Mannschaft“, sagt Sportdirektor Siegfried Dietrich.

„Er besitzt eine starke Führungskompetenz, ist ein absoluter Teamplayer und ein großartiger Motivator.“ Dass die Eintracht bei der Europameisterschaft in England, wo die deutsche Elf Zweiter wurde, mit insgesamt zwölf mit Frankfurt in Verbindung stehenden A-Nationalspielerinnen angetreten sei, unterstreiche die Wirkung des Cheftrainers. Laura Freigang, Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne und Nicole Anyomi gehörten dem EM-Kader an, alle kamen zum Einsatz. Bis auf Nationaltorhüterin Merle Frohms haben alle Leistungsträgerinnen ihre Verträge verlängert.

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