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Beim Fachsimpeln: Heribert Bruchhagen und Michael Skibbe.
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Beim Fachsimpeln: Heribert Bruchhagen und Michael Skibbe.

Frisch aus dem Eintracht-Trainingslager

Nerviges Tauziehen um Djebbour

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Kommt er oder kommt er nicht? Nach Belek oder später nach Frankfurt? Heute, morgen, übermorgen? Oder gar nicht? Fakt ist: Bisher traf Rafik Djebbour nicht im Trainingsquartier des Bundesligisten Eintracht Frankfurt ein.

Kommt er oder kommt er nicht? Nach Belek oder später nach Frankfurt? Morgen, übermorgen, in einer Woche? Oder gar nicht? Fakt ist: Auch am Donnerstag traf Rafik Djebbour nicht im Trainingsquartier des Bundesligisten Eintracht Frankfurt ein. Das Tauziehen geht in die nächsten Runde. Ob Djebbour aber tatsächlich noch kommt, scheint fraglicher denn je.

Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen hat das Frankfurter Angebot beim griechischen Topklub hinterlegt, er hat auch eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass die Offerte eingegangen ist. Doch mehr auch nicht.Angeblich steckt der Athener Verein in einer Führungskrise. Keiner ist willens oder mächtig, über die Frankfurter Offerte zu befinden. Die Hängepartie wird langsam nervig.

Bruchhagen ist nicht gerade erfreut über die Entwicklung. Der Spieler würde aber weiterhin gerne für die Eintracht spielen, das versicherte er Bruchhagen erst am Donnerstagnachmittag in einem Telefongespräch.Zu allem Überfluss tobt hinter den Kulissen auch noch ein Beraterstreit. Djebbour wird seit Jahren offiziell von der großen französischen Berateragentur Groupe USM betreut.

Doch in die Verhandlungen mit der Eintracht ist Christophe Mongai, der Chef des Unternehmens, nicht eingeschaltet, was bei ihm und seinen Kollegen zu einigen Irritationen führte. Schließlich reklamiert die Agentur für sich, die Rechte an dem Spieler zu halten und diese auch bei der Fifa hinterlegt zu haben.

Den ersten Kontakt hat allerdings Spielerberater René Deffke hergestellt. Djebbour soll auch noch von einem griechischen Agenten angeboten werden, der Kontakt zu einem Mittelsmann in Frankfurt haben soll. Mit wem Bruchhagen verhandelt, wollte er am Donnerstag auf Nachfrage nicht verraten.

So oder so: Der Spieler musste am Mittwochabend sogar im Punktspiel von AEK bei Olympiakos Piräus antreten - erstmals nach neun Monaten. Das war schon einigermaßen merkwürdig.

Eintracht-Chefscout Bernd Hölzenbein hat sich das Spiel im Fernsehen angesehen, Bruchhagen fasste Hölzenbeins Urteil so zusammen: "Er hat sich gut bewegt, man sieht, dass er ein guter Spieler ist." An den beiden Treffern zum 2:1-Sieg war er aber nicht beteiligt.

Ob der Angreifer überhaupt charakterlich ins Eintracht-Gefüge passen würde? Djebbour eilt nämlich der Ruf voraus, ein Hitzkopf und unberechenbar zu sein. Gegen den derzeitigen AEK-Coach Dusan Bajevic soll er sogar handgreiflich geworden sein.

Das hat sich bis zu Eintracht-Trainer Michael Skibbe herumgesprochen. Er hat allerdings keine Bedenken, vertraut vor allen Dingen auf das Urteil seines Kollegen Ewald Lienen, der den Spieler einst bei Panionios Athen trainierte. Djebbour sei zwar "manchmal aufbrausend", aber Lienen habe in der ganzen Zeit "keine disziplinarischen Probleme" mit dem Spieler gehabt. "Er hat charakterlich ein gutes Bild gezeichnet", betont Skibbe.Er müsste ja nur noch kommen, der Rafik Djebbour. Morgen, übermorgen oder in einer Woche. Vielleicht kommt er aber auch gar nicht.

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