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Eintracht verliert Champions-League-Auftakt: Muani ohne Chip

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Von: Thomas Kilchenstein, Daniel Schmitt, Ingo Durstewitz

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Durchwachsenes Debüt für die Eintracht: Eric Dina Ebimbe.
Durchwachsenes Debüt für die Eintracht: Eric Dina Ebimbe. © Imago

Eintracht Frankfurt verliert gegen Sporting Lissabon - die Profis in der Einzelkritik.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Kevin Trapp: Lange nur als Lautsprecher gefordert, anspruchsvoll in diesem Hexenkessel. Die erste Parade nach 35 Minuten, tauchte ab ins kurze Eck. In Hälfte zwei häufiger gefordert, bei den Gegentoren schaute er nur chancenlos den Schüssen hinterher.

Mario Götze: Buchte etliche Sprechstunden beim Schiri, ging nicht nett zu zwischen beiden. Die Pfiffe des Unparteiischen gefielen Götze nicht. Selbst längst nicht so stark wie zuletzt gegen Leipzig, war ehrlicherweise aber auch schwierig. Zumal Lissabon den Ball gut laufen ließ und Eintracht Frankfurt um Götze gleich mit. Immerhin fleißig, mit den meisten Offensivideen.

Eintracht Frankfurt gegen Sporting Lissabon: Muani vergibt Chance zu Beginn

So lala

Randal Kolo Muani: Hatte früh die Riesenchance, die Weichen auf Sieg zu stellen. Versuchte es flach in jener zweiten Minute, hätte den Ball lieber hoch ins Tor chippen sollen. Anschließend oft dabei, wenn’s brenzlig wurde im Gästestrafraum, doch ohne Fortune. Tauchte irgendwann ab.

Tuta: Lange aufmerksam, haute den Körper rein und manch Gegner um. Im Laufe des Spiels dann aber zu weit weg von den Gegenspielern, gerade beim 0:2 zu zögerlich. Ging letztlich mit unter.

Evan Ndicka: Ähnlich wie bei Tuta, eine Stunde lang ganz gut dabei, danach im Angriffswirbel der Portugiesen oft genug überfordert.

Daichi Kamada: Brauchte 20 Minuten, um im Spiel anzukommen, danach etwas präsenter. Schusselig dagegen seine letzten Bälle, vor allem die Querpässe in den Sechzehner fanden nicht die Mitspieler. Dieses Manko hatte er freilich nicht exklusiv.

Eric Dina Ebimbe: Startelfdebüt als Rode-Ersatz, machte das lange ordentlich. Kampfstark, präsent, spielerisch mit Luft nach oben. Irgendwann ging ihm die Puste aus, fälschte in seiner letzten Aktion zum 0:1 ab. Unglücklich.

Djibril Sow: Ein heftiger Tritt gegen seinen Knöchel, schmerzte doll, gab nicht mal Freistoß. Ansonsten: gerade eben noch so lala.

Eintracht Frankfurt gegen Sporting Lissabon: Lindström, Jakic, Lenz und Pellegrini schwach

Schwächelnd

Jesper Lindström: Verhedderte sich zu oft - entweder am Gegner oder in den eigenen Beinen. Erkämpfte die Bälle, gab sie aber stets wieder her.

Kristijan Jakic: Anfangs mit erstaunlich viel Offensivdrang, der Rechtsverteidiger. Tankte sich mehrfach durch bis zur Grundlinie, brachte die Flanken jedoch nicht an den eigenen Mann. In Hälfte zwei defensiv überfordert, die Gegentreffer fielen allesamt über seine Abwehrseite. Kam nicht mehr hinterher.

Christopher Lenz: Ball gespielt, bedeutete er dem Schiri, niemals ein Elfer. Hatte Recht, war keiner nach zehn Minuten, wenngleich Lenz die Kugel bei weitem nicht traf. Stattdessen stapfte ihm Edwards auf den Fuß, gab dann Freistoß für die Eintracht. Durchpusten, Herr Lenz. Danach sehr fehleranfällig, viele Pässe landeten beim Gegner. Seltsam: Schoss eine Ecke einfach flach in die Mitte. Ausgewechselt zur Pause, logisch.

Luca Pellegrini: Kam zur zweiten Hälfte für Lenz. Sollte mehr Schwung bringen, tat das Gegenteil, trabte teilweise hinterher. Schnappte auffällig oft nach Luft.

Zu spät gekommen

R. Borré, L. Alario, A. Knauff, M. Hasebe. dani/kil/dur

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