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Martin Hinteregger ist wieder fit.

Eintracht Frankfurt

Martin Hinteregger ist wieder einsatzbereit

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Hintereggers Oberschenkelblessur ist so weit ausgeheilt, dass einem Einsatz für die SGE am Samstag gegen Hertha BSC nichts im Wege steht.

Beim letzten und einzigen Training unter Zeugen diese Woche hat Martin Hinteregger größere Schwierigkeiten gehabt, zur Kabine zu gelangen als zuvor in den Zweikämpfen. Nach dem öffentlichen Training von Eintracht Frankfurt wollten nämlich gut und gerne zwei Hundertschaften Fans Autogramme und Selfies von dem Österreicher, und es hat sicherlich keinen Anhänger gegeben, der ohne eine Signatur oder ein Bild des Innenverteidigers nach Hause hatte gehen müssen. Hinteregger erfüllte sehr geduldig und ebenso freundlich jeden Wunsch.

Der Mann, seit Januar leihweise in Frankfurt, hat sich binnen kürzester Zeit sportlich fast unersetzlich gemacht, er ist ein Stabilisator der Abwehr, konsequent und zweikampfstark, dazu ist er dank seines Einsatzes schnell zu einem Publikumsliebling geworden. „Martin Hinteregger ist im Schlaraffenland, so wohl wie er sich fühlt“, hat Sportvorstand Fredi Bobic erst kürzlich gesagt. Und „Hinti“, wie der 26-Jährige gerufen wird, ist auch wieder fit: Seine Oberschenkelblessur, weswegen er die Spiele gegen Benfica Lissabon und FC Augsburg verpasst hatte, ist so weit ausgeheilt, dass einem Einsatz am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Hertha BSC nichts im Wege steht. Simon Falette, der den Linksfuß in diesen beiden Spielen gut vertreten hat, wird weichen müssen. Hinteregger bringt dann noch mal eine andere Qualität ins (Aufbau-)Spiel der Hessen.

Sebastien Haller muss weiter pausieren

Sebastien Haller muss weiter zuschauen.

Weiterhin keine Alternative ist hingegen Stürmer Sebastien Haller, dessen in die Adduktoren ausstrahlenden Bauchmuskelprobleme nicht auskuriert sind. Am Training hat der zweitbeste Frankfurter Schütze noch nicht teilnehmen können. Er befinde sich zwar „auf einem guten Weg“, sagte Trainer Adi Hütter, wann er aber auf den Platz zurückkehre, sei „nicht absehbar“. Manchmal, sagte der Coach „dauert es länger“. Haller selbst hat sich zu seinem Comeback ähnlich vage geäußert: „Das kann in einer, aber auch erst in fünf Wochen sein.“ Ob der Franzose in dieser Saison also noch einmal zum Einsatz kommt, ist fraglich – die medizinische Abteilung jedenfalls arbeitet mit Hochdruck an seiner Genesung. Bis auf den 24 Jahre alten Angreifer und Ersatzspieler Taleb Tawatha (Sprunggelenks-OP) stehen Hütter für den Endspurt um die europäischen Fleischtöpfe alle Spieler, wenn auch erschöpft, zur Verfügung.

Unterdessen hat Eintracht Frankfurt nach Klubangaben die Lizenz für die kommenden Saison „ohne Auflagen und Bedingungen“ erhalten. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte dieser Tage erste Entscheidungen im Lizenzierungsverfahren für erste und zweite Liga getroffen. Keinem der Bewerber wurde die Spielberechtigung verweigert; einige Klubs müssen aber bis Ende Mai Bedingungen erfüllen. Andere Vereine erhielten die Lizenz unter Auflagen, teilte die DFL mit.

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