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Liebling der Fans: Martin Hinteregger

Kommentar Martin Hinteregger

Martin Hinteregger wechselt zu Eintracht Frankfurt: Der Publikumsliebling ist zurück

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Nach wochenlangem Tauziehen sind sich der FC Augsburg und Eintracht Frankfurt endlich einig. Innenverteidiger Martin Hinteregger darf Augsburg verlassen und wechselt an den Main. Ein Kommentar

Martin Hinteregger ist dann also mal wieder zurück. Es war nur noch eine Frage der Ablösesumme, und über die wird, natürlich, und wie in der Branche mittlerweile üblich, nicht offiziell gesprochen. Augsburg wollte den abwanderungswilligen Österreicher ursprünglich für nicht weniger als 15 Millionen Euro ziehen lassen, schließlich hatte man selbst rund neun Millionen für ihn hingelegt, und Eintracht Frankfurt bot dem Vernehmen nach rund zehn Millionen. Irgendwo in der Mitte hat man sich dann wohl geeinigt, rund zwölf Millionen Euro dürfte Eintracht Frankfurt Richtung Augsburg überweisen. Dafür hat man nun Hinteregger einen Vertrag gegeben.

Ob der Österreicher so lange im Dress der Hessen kicken wird, wie es das Papier vorgibt, das er bald unterzeichnet, ist natürlich noch spekulativer als die Höhe der Ablöse. Irgendwie hat man sich in Frankfurt vielleicht am Ende auch überlegt, ob man es den Fans hätte verkaufen können, wenn die Aktion „#FreeHinti“ an ein oder zwei Millionen Euro gescheitert wäre.

Vom geplanten Trio der Spieler, die Eintracht Frankfurt in der letzten Saison ausgeliehen hatte und für die aktuelle Spielzeit fest an den Klub binden wollte, fehlt nach der Verpflichtung von Sebastian Rode und jetzt Martin Hinteregger also nur noch Kevin Trapp.

Der teuerste Neuzugang der Eintracht

Sicher ist aber, dass der Innenverteidiger - Stand jetzt – als teuerster Zugang für Eintracht Frankfurt in den Büchern steht. Teurer noch als Djibril Sow, dem diese Ehre nur kurz vergönnt war, und der die Eintracht rund neun Millionen Euro gekostet haben dürfte. Sogar teurer als der in die Premier League abgewanderte Stürmer Sebstien Haller, für den die Hessen einst rund sieben Millionen Euro hingelegt hatten.

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12 Millionen Euro für einen Innenverteidiger. Man wird sich, auch in der Mainmetropole, an solche Zahlen gewöhnen müssen. Wahrscheinlich sind diese Summen für bewährte Bundesligaspieler, selbst auf dieser Position, inzwischen Standard. Es bleibt zu hoffen, dass Hinteregger in Zukunft nicht nur Liebling der Fans sein wird, sondern die gezahlte Summe auch mit Leistung auf dem Platz bestätigt. Ansätze dazu hat er in der Vergangenheit gezeigt. Über einen längeren Zeitraum muss er sich bei Eintracht Frankfurt erst beweisen. Die Möglichkeit dazu hat er jetzt - endlich.

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