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Stolz: Martin Hinteregger mit seinem Erstlingswerk.
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Stolz: Martin Hinteregger mit seinem Erstlingswerk.

Eintracht Frankfurt

Martin Hinteregger stellt sein Buch „Innensicht“ vor: Wenn das Teufelchen Sirtaki tanzt

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Martin Hinteregger, Profi von Eintracht Frankfurt, stellt sein Buch „Innensicht“ vor. Es ist eine emotionale Reise in 45 Geschichten. Und für Hinteregger auch eine Reise zu sich selbst.

Martin Hinteregger hatte zuletzt viel Stress. Er musste Bestellungen sondieren, Bücher signieren, sie verpacken und verschicken – etwa 6000 Stück. „Das hat mich Nerven gekostet“, sagt er selbst. Zumal auch noch ein Erstrundenduell im DFB-Pokal mit Eintracht Frankfurt bei Waldhof Mannheim anstand. Der Österreicher in Diensten des Bundesligisten ist einer der außergewöhnlichsten Profis der Fußballbranche, der stets den Anschein erweckt, dass ihm auch ein Leben als Fußballamateur taugen würde. Nun hat er im Alter von 28 Jahren sein erstes Buch geschrieben. „Innensicht“ heißt das 224 Seiten umfassende Werk, das er mit dem Journalisten Albin Tilli verfasste und das seit diesem Mittwoch erhältlich ist. Der Erlös wird gespendet. Eine gute Sache also.

Die Idee für das Buch, das keine Biografie ist, sondern 45 Geschichten aus Hintereggers Leben erzählt, sei ihm vor eineinhalb Jahren gekommen. „Ich rede nicht gerne über Gefühle, also habe ich es über das Buch probiert“, so der Frankfurter Publikumsliebling, der dadurch „viel reflektiert“ habe, gar „eine Art Selbsttherapie“ sei das Stöbern in den Erinnerungen gewesen.

Martin Hinteregger: Erlöse wird gespendet

Herausgekommen sind Einblicke in das bewegte Leben von Hinteregger. So geht es zum Beispiel um das Thema Spielsucht, in die der österreichische Nationalspieler einst fast abgerutscht wäre. Es wird über den von Nebengeräuschen begleiteten Wechsel von Augsburg nach Frankfurt berichtet, auch über den allgegenwärtigen Druck, der auf einem Leistungssportler lastet, oder vom Europa-League-Halbfinale beim FC Chelsea, Hintereggers „emotionalstes Kapitel“, wie er findet.

Und freilich erhielt auch der feuchtfröhliche Geburtstagsausflug aus dem September 2019 seinen Platz. Ein Auszug: „So gegen 1 Uhr früh legte sich im Kopf der Schalter um. Das Engelchen auf meiner Schulter gab sich geschlagen, packte zusammen. Das Teufelchen tanzte gleichzeitig Sirtaki, Macarena und den Zillertaler Hochzeitsmarsch.“ Und Martin Hinteregger tanzte einfach mit.

Auch einige Mitspieler hätten bereits durch das Werk geblättert, „sie fanden es gut“, und waren laut Hinteregger froh, dass dieser doch die eine oder andere Story ausließ. Jene zum Beispiel über einen wohl langen Mannschaftsabends während eines Eintracht-Trainingslagers in Florida habe er sich lieber aufgehoben. Vielleicht kommen ja irgendwann noch 45 weitere Geschichten dazu.

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