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Mario Götze: Champions League als „großer Faktor“ für Eintracht-Wechsel

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Von: Thomas Kilchenstein

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Mario Götze.
Mario Götze im Training der Eintracht. © dpa

Mario Götze ist der Königstransfer von Eintracht Frankfurt. Im Podcast von Toni Kroos und dessen Bruder Felix erklärt Götze die Gründe für seinen Wechsel.

Frankfurt – Natürlich hat Mario Götze dicht gehalten, hat keine Geheimnisse verraten, weder taktische Kniffe noch Aufstellungen, da konnte dieser Toni Kroos in seinem jüngsten Podcast „einfach mal luppen“ noch so investigativ fragen. „Ich will wissen, wie fit seid ihr?“ Mario Götze, der vor ziemlich genau acht Jahren gemeinsam mit Kroos in Brasilien Weltmeister wurde, hat dieses Thema geschickt wegmoderiert, ist im Ungefähren geblieben.

Die Frage nach dem Fitnesszustand von Eintracht Frankfurt hat Toni Kroos selbstverständlich nicht ganz uneigennützig gestellt: Am 10. August treffen die beiden Weltmeister im Supercup-Spiel in Helsinki aufeinander, Real Madrid vs Eintracht Frankfurt. Und Blöße wollen sich die Königlichen da nicht geben, die sich derzeit im Zuge ihrer Vorbereitung an der Westküste der USA aufhalten und drei Testspiele in Los Angeles, San Francisco und Las Vegas austragen. „Puuh, neun Stunden Zeitunterschied“.

Eintracht Frankfurt: Für Götze ist es „wichtig, nochmal Champions League zu spielen“

Mario Götze bekräftigte in dem Podcast noch einmal, dass natürlich die Königsklasse, in der er mit der Eintracht spielen kann, ein „großer Faktor“ bei seiner Entscheidung pro Frankfurt gewesen sei. „Es ist wichtig für mich, noch mal Champions League zu spielen“, sagte er, in den letzten beiden Jahren in Eindhoven war es die Europa League, und nun möchte der Mittelfeldspieler mit dem feinen Fuß seinen Teil dazu beitragen, mit seinem neuen Team „den nächsten Step“ zu gehen.

Dabei will der gebürtige Allgäuer, der mit sechs nach Dortmund zog, weil seinem Vater eine Professur angeboten worden war, niemandem „extern“ etwas beweisen, „Spaß und Freude“ stünden jetzt beim jungen Familienvater im Mittelpunkt. Er lasse sich auch längst nicht mehr von der früher „unermesslichen“ Erwartungshaltung beeinflussen. „Für mich ist nicht mehr von großer Relevanz, was geschrieben oder gesagt wird“, sagte der 30-Jährige.

Acht Jahre nach dem Triumph von Rio steht bald die nächste Weltmeisterschaft vor der Tür. Ist das noch im Hinterkopf? „Für mich“, sagte Mario Götze, „ist das eher weiter weg.“ (Thomas Kilchenstein)

Es wird spannend zu sehen sein, wo Trainer Oliver Glasner Götze einsetzen wird, wenn die Saison startet.

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