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In Madrid unglücklich: Ex-Eintracht-Stürmer Luka Jovic.
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In Madrid unglücklich: Ex-Eintracht-Stürmer Luka Jovic.

Eintracht sucht den Mega-Knipser

Eintracht Frankfurt: „Luka Jovic hätte nix dagegen, in Frankfurt zu spielen“

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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Eintracht-Trainer Adi Hütter öffnet dem Real-Stürmer die Tür, doch ob der Frankfurter Bundesligist den Transfer finanziell stemmen kann?

Wenn Eintracht Frankfurt schon früh im neuen Jahr, nämlich am 2. Januar 2021, Bayer Leverkusen empfangen wird, ist ein neuer Stürmer noch nicht mit dabei. Das geht aufgrund der Regularien (zwei negative Corona-Tests) gar nicht, aber es ist unglücklicherweise auch noch gar keiner gefunden, der den gen Brügge abgewanderten Bas Dost ersetzen soll. Für den Coach Adi Hütter war der Abgang des Niederländers schon ein schwerer Schlag. „Das ist ein Verlust. Es kam für mich überraschend, das war kein schönes Weihnachtsgeschenk.“ Für den 50-Jährigen war indes schnell klar, dass „ein adäquater Ersatz“ her muss. Andernfalls wäre „das Risiko viel zu groß“.

Es schließt sich freilich eine Grundsatzfrage an: „Holen wir jemanden fix oder können wir jemanden ausleihen bis Sommer?“, bedeutet der Trainer. Dann werde der Spielermarkt wieder größer, dann kommen Topakteure auf den Markt. In Aktionismus werde der Verein nun nicht verfallen. „Es muss Sinn machen.“ Sieben, acht sehr interessante Spieler seien auf der Liste, die Chefscout Ben Manga und Sportvorstand Fredi Bobic ausgearbeitet und vorgelegt hätten. „Dann muss man schauen, was zu machen ist. Es muss alles zusammenpassen.“

Hütter umschreibt das Anforderungsprofil so, wie es schon die FR umschrieben hatte und wie es auch Sinn macht: „Wir wollen jemanden finden, der einen gewissen Speed, ein gutes Tempo und physische Präsenz hat, einen, der sich durchsetzen kann“, bekundete der Fußballlehrer. „Das würde unserem Spiel gut tun.“

Ob solch ein Angreifer als Soforthilfe fest verpflichtet und durchfinanziert werden kann, ist unklar: „Im Winter ist es nicht einfach“, sagt Hütter. „Aber wir sind gut vorbereitet.“ Gesucht wird offenbar kein klarer Stürmer Nummer eins, sondern erst einmal einer, der eine „Alternative“ (Hütter) zu Topangreifer André Silva darstellen kann. Der Portugiese sei absolut gesetzt. „Wir brauchen jemanden, der in die Rolle schlüpfen und sagen kann: ,Okay, ich kann dann helfen, wenn ich gebraucht werde.‘“

Ob das vielleicht doch Luka Jovic sein wird? Hütter hat die Tür für den Ex-Eintrachtler jedenfalls nicht zugeschlagen, sondern einen Spalt breit geöffnet. „Dass er gehandelt wird, liegt auf der Hand. Ich kann mir auch vorstellen, dass Luka nix dagegen hätte, in Frankfurt wieder zu spielen.“ Aber, setzt der Österreicher nach, man wisse ja, wie viel der Serbe bei Real Madrid verdiene, nämlich rund zehn Millionen Euro per annum. Ob so ein Leihgeschäft also zu stemmen sei, wisse er nicht: „Da bin ich der falsche Ansprechpartner.“

Auch Bayern-Jungstürmer Joshua Zirkzee, 19, sei ein „interessanter Spieler“, aber da „müssen sich beide Parteien näherkommen“. Dem Vernehmen nach hätte die Eintracht gerne eine Kaufoption im auszuhandelnden Leihvertrag verankert. Zu Details dieser Art äußerst sich der Chefcoach verständlicherweise nicht. „Das alles macht Fredi Bobic.“

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