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Lockerer Sonntagsspaziergang

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Von: Katja Sturm

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Kein Rankommen: Leonie Springer (links) von Eintracht Frankfurt lässt die Weinbergerin Svenja Kunz aussteigen.
Kein Rankommen: Leonie Springer (links) von Eintracht Frankfurt lässt die Weinbergerin Svenja Kunz aussteigen. © IMAGO/Beautiful Sports

Die Bundesligafußballerinnen von Eintracht Frankfurt geben sich im DFB-Pokal in Weinberg keine Blöße und gewinnen beim Regionalligisten 7:0

Es ist ein sehr ungewöhnlicher Saisoneinstieg, den die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt in diesem Jahr erleben. Erst mussten sie nach einer Vorbereitung im Sommer, während der Cheftrainer Niko Arnautis aufgrund von Länderspielverpflichtungen erst ganz zum Schluss den Großteil seines Kaders beisammen hatte, gleich um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League kämpfen. Dann, nachdem das Ticket für die Königsklasse durch eine 1:2-Niederlage gegen Ajax Amsterdam schon in der zweiten Partie verspielt war, reisten 13 Auswahlakteurinnen erneut und überwiegend zu WM-Qualifikationsspielen ab.

Die nächste Pflichtaufgabe für den Verein lösten die Hessinnen am Sonntag trotz nur weniger gemeinsamer Einheiten dennoch in ganz lockerer Manier. In der zweiten Runde des DFB-Pokals, die erste war dem Erstligadritten erspart geblieben, gewannen sie beim mittelfränkischen Regionalligisten SV Weinberg mit 7:0 (3:0) und stehen damit im Achtelfinale des nationalen Wettbewerbs.

Trainer „sehr zufrieden!

Sjoeke Nüsken (3. Minute/64.), Lara Prasnikar (18.), Laura Freigang (37.), Shekiera Martinez (49.), Geraldine Reuteler (62.) und Virginia Kirchberger (67.) sorgten vor 650 Zuschauern auf der Sportanlage Vehlbergstraße für ein Torfestival. SGE-Keeperin Stina Johannes, die beim Kontinentalturnier in Dänemark noch wegen Rückenproblemen hatte passen müssen, hielt sich bei ihrem Debüt bei einem offiziellen Auftritt im Adlertrikot schadlos. Allerdings, erklärte die Nachfolgerin der zum Meister VfL Wolfsburg abgewanderten Nationaltorhüterin Merle Frohms, „haben die Mädels hinten auch nichts zugelassen“. Dafür sprach die 22-Jährige den Teamkolleginnen ein Kompliment aus.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel und waren von Anfang an da“, sagte Nüsken. „Dass heute so viele verschiedene Spielerinnen getroffen haben, zeigt, was für einen breiten Kader wir haben.“. Arnautis stimmte zu, hätte sich allerdings noch eine bessere Chancenverwertung gewünscht. „Wir haben uns ab und zu auch etwas schwergetan gegen den Gegner, der wie zu erwarten sehr tief gestanden hat“, bilanzierte der 42-Jährige. „Aber gerade hinten heraus war es ein sehr souveräner Auftritt.“

Ausruhen können sich die Pokalfinalistinnen von 2021 darauf nicht: Am Freitag (19.15 Uhr) beginnt die Bundesligasaison, und zwar direkt mit einem großen Brocken. Der Vorjahreszweite Bayern München gastiert am Main. Die Begegnung wurde vom üblichen Spielort am Brentanobad frühzeitig ins Waldstadion verlegt.

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