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Linke Seite als Problemzone der Eintracht

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Von: Thomas Kilchenstein

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Vor dem Rückspiel in Tottenham fallen die Eintracht-Profis Knauff und Pellegrini verletzungsbedingt aus / Kane adelt Hasebe

London – Jetzt kann der Frankfurter Trainer Oliver Glasner wieder nicht seine beste Elf für das Duell mit Tottenham Hotspur auf den Rasen schicken, und dieses Mal trifft ihn nicht mal Schuld. Beim Abschlusstraining am Dienstag noch im Stadtwald verletzte sich Ansgar Knauff, er musste nach etwas mehr als einer Viertelstunde abbrechen. Ihn plagte eine Verletzung an den Faszien im Oberschenkel, die Reise auf die Insel trat der schnelle Flügelstürmer erst gar nicht an.

Dabei war der 20-Jährige extra am vergangenen Samstag gegen den VfL Bochum geschont worden, um heute Abend für Betrieb auf dem Flügel zu sorgen. Oder womöglich wieder ein Tor zu schießen, ruckzuck, wie weiland im April gegen West Ham, als der Angreifer nach einer knappen Minute die Eintracht in Führung brachte. Damit wird es dieses Mal nichts. Glasner hofft, dass Knauff wenigstens zum „Ende der Herbstrunde“ wieder einsatzbereit ist, es werde wohl „etwas länger dauern“.

Eintracht Frankfurt: Oliver Glasner erwartet „mutiges Team“

Und weil sich auch Luca Pellegrini mit einer Schulterprellung abmeldete, hat Trainer Glasner ein kleines Problem auf der linken Seite. Vieles spricht nun dafür, dass Christopher Lenz von Anfang an zum Einsatz kommt, er ist die defensivere Variante gegenüber Jesper Lindström. „Wir müssen wegen der Ausfälle ein paar Ideen verwerfen“, sagte Glasner, der dessen ungeachtet voller Zuversicht in diese Partie geht.

Ansgar Knauff fällt längere Zeit aus.
Ansgar Knauff fällt längere Zeit aus. © IMAGO/Jürgen Kessler

Er habe sich nochmals das Hinspiel angesehen, und nach dem Studium dieser 90 Minuten sei „seine Hochachtung vor der Leistung der Mannschaft“ noch einmal gestiegen. „Grandios“ sei gewesen, was die Spieler da investiert hätten. Auch im Rückspiel erwartet der Fußballlehrer ein mutiges Team: „Wir wissen, dass wir nach vorne einiges besser machen können“.

Einer, der das Team stabilisieren soll, ist Makoto Hasebe, der sicher in der Startelf stehen wird und am Samstag so schmerzlich vermisst wurde. In London habe die Eintracht in ihrer jüngeren Vergangenheit dreimal gespielt, gegen Chelsea, Arsenal und West Ham – und dabei nie verloren.

Harry Kane mit Lob für Hasebe

Und just über Hasebe hatte zuvor sein Gegenspieler aus dem Hinspiel, Harry Kane, ein ganzes Füllhorn an Lob ausgeschüttet. „Er ist ein toller Spieler, Respekt für Makoto. Immer dann, wenn die Champions League spielt, triffst du auf Topverteidiger.“ Im Hinspiel hatte Hasebe den englischen Torjäger komplett abgemeldet. Und am Mittwochabend? (Thomas Kilchenstein)

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