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Marc Stendera (re.) macht Daniel Didavi das Leben schwer.
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Marc Stendera (re.) macht Daniel Didavi das Leben schwer.

Eintracht Frankfurt

Linke Nummer knackt den VfB

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Weil die Stuttgarter die rechte Seite fast gänzlich brachliegen lassen, tun sich für die Frankfurter die erhofften Freiräume auf: die Spielweise der Schwaben ist leicht auszurechnen.

Marc Stendera konnte seine Verwunderung nur schwerlich verbergen. So viel (Frei)-Raum wie in Stuttgart hat der talentierte Frankfurter Techniker in der Bundesliga bisher nur selten gehabt. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal nicht eins gegen eins stand“, sagte der 19-Jährige. Der Mittelfeldspieler wurde von Trainer Armin Veh auf dem linken Flügel eingesetzt, eine Position, die er noch nicht so oft gespielt hat und nicht so gerne ausfüllt. Aber Stendera hat sich eingefügt, das Beste daraus gemacht und eine ganz passable Rolle gespielt, nur mit dermaßen viel Platz in diesem Revier hatte er nicht gerechnet.

Natürlich wussten die Frankfurter, dass Daniel Didavi eher ein zentraler Mittelfeldspieler ist, der gerne in die Mitte zieht. Natürlich haben die Stuttgarter versucht, ihr Spiel über die rechte Frankfurter Abwehrseite nach vorne zu tragen. „Sie haben schon extrem da rübergeschoben“, berichtete Linksverteidiger Bastian Oczipka. Das hatte dann aber zur Folge, dass die rechte Stuttgarter Flanke fast total blank lag. Das nutzten die Frankfurter zu selten, „es hätten noch mehr Bälle kommen können“, sagte Oczipka, warb allerdings um Verständnis für die Mitspieler. „Es ist nicht so leicht, immer die Verlagerung zu spielen.“

Lob für Stendera

Generell wussten die Hessen aber, dass die Stuttgarter über ihre rechte Seite anfällig sein werden, weil Didavi auch nach hinten kaum mitarbeitet. „Es war klar, dass unser Spiel mehr über Bastian kommt“, sagte Kapitän Marco Russ. „Er ist ja brandgefährlich, wenn er Platz hat.“ Prompt bereitete Oczipka das 1:0 mit einer Flanke von links vor, auch das 2:1 fiel über die verwaiste rechte Stuttgarter Seite.

Die Hessen waren spieltechnisch sehr viel disziplinierter, sie haben zwar ihrerseits mit einem „falschen“ Linksaußen gespielt, schließlich ist Marc Stendera sicher kein Außenbahnspieler, doch „Stender hat sehr viel nach hinten gearbeitet und die Seite zugemacht“, lobte Russ. Das hat Didavi nicht getan.

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Die Stuttgarter haben sich taktisch sowieso nicht besonders klug verhalten, ihr Spiel war relativ leicht auszurechnen, die Frankfurter hatten den Masterplan des Kontrahenten leicht entschlüsselt. „Sie haben in den ersten beiden Spielen ja auch schon so gespielt“, betonte Russ.

Man habe gewusst, dass sie sehr viel Druck auf die Frankfurter ausüben werden, mit sehr viel Entschlossenheit und hoher Intensität den Gegner anlaufen werden, Pressing und Gegenpressing heißt das ja heutzutage. Die Eintracht wollte dieser Spielweise ganz bewusst mit langen Bällen begegnen. „Ich bin zwar kein Freund davon, aber es wäre dumm gewesen, wenn wir dieses Mal nicht so gespielt hätten“, sagte Trainer Veh.

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