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Jens Petter Hauge bei Eintracht Frankfurt
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Jens Petter Hauge im Eintracht-Training.

Jens Petter Hauge

Lehrling von Ibrahimovic: Das ist der neue Eintracht-Stürmer

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Der aus Mailand geholte Jens Petter Hauge hat mit der Eintracht viel vor - am liebsten schon am Samstag in Dortmund.

Frankfurt – Die Blicke waren in dieser Trainingswoche vermehrt auf ihn gerichtet, auf die neueste Errungenschaft von Eintracht Frankfurt, den vom AC Mailand geholten Jens Petter Hauge.

Aber der 21-Jährige, „ein moderner Außenstürmer mit der DNA eines Straßenfußballers“, wie dessen norwegischer Landsmann und Übersteiger-Koryphäe Jan Aage Fjörtoft sagt, hielt sich dann doch eher bedeckt. In den beiden für die Medienleute zugänglichen Übungseinheiten blieb er blass, was freilich gar nichts für künftige Leistungen zu bedeuten hat.

Eintracht Frankfurt: Hauge spielt wichtige Rolle

Denn eines ist klar: Hauge spielt in den Planungen der Eintracht eine wichtige Rolle, er soll eine Soforthilfe sein. Hauge wird zwar beim Saisonauftakt am Samstag (18.30 Uhr) in Dortmund wohl nicht in der Startformation zu finden sein, danach aber dürfte er schnell ein heißer Kandidat für die erste Elf werden. Die Frankfurter sicherten sich die Dienste des aus Bodö im Norden Norwegens stammenden Angreifers vorerst auf Leihbasis für diese Saison, zudem vereinbarten sie eine Kaufoption in Höhe von sieben Millionen Euro.

Hat seine Stärke im Dribbling: Jens Petter Hauge (r.).

Am Donnerstagmittag stellte sich Hauge den Fragen der Frankfurter Presse, in gutem Englisch nahm er die Hürde locker. „Sehr gut“ sei er aufgenommen worden, auch fühle er sich „in guter Form“ trotz der wenigen Testspieleinsätze für die Italiener. „Wenn mich der Trainer im Kader haben will, bin ich bereit.“ Auch am Samstag schon.

Der Nationalspieler, der mit zarten 16 Jahren seinen ersten Profivertrag in der Heimat unterschrieb und beim BVB auf seinen „guten Freund“ Erling Haaland treffen wird, wirkt aufgeschlossen und selbstbewusst. In Mailand habe er „viel gelernt“ von den Superstars, vom allergrößten, Zlatan Ibrahimovic, spricht er voller Ehrfurcht: „Schon wie er trainiert ist unglaublich, so professionell. Er hebt damit das Level des gesamten Teams s an. Und wenn er sagt, dass du keine einfachen Fehler machen sollst, dann machst du auch lieber keine einfachen Fehler.“ So simpel und doch so gut. Einen in Frankfurt bestens bekannten Mailänder bat Hauge vor seinem Wechsel um Rat. Ante Rebic, der Pokalheld von 2018, habe ihm nur positive Sachen über den Klub und die Stadt erzählt. „Er hat mir gesagt, dass ich hart arbeiten und es genießen soll.“

Eintracht Frankfurt: Offensivspieler will sich schnell integrieren

Der Offensivspieler, das spürt man, will sich schnell integrieren. Auf Fragen zur Lieblingsposition weicht er aus, da will er sich lieber nicht festlegen lassen. In Mailand kam er häufig über die linke Seite, die belegt bei der Eintracht aber Filip Kostic. So wird Hauge wohl einen anderen Platz im Team finden müssen. „Ich kann auf vielen Positionen spielen.“ Er gehe aber gerne mit seinem starken Fuß nach innen, benennt er immerhin noch eine Stärke.

Bei der Mannschaft will Hauge bereits nach wenigen Tagen „viel Potenzial“ erkannt haben, man könne jedenfalls auf die erfolgreiche vergangene Saison aufbauen. Jan Aage Fjörtoft, sein norwegischer Eintracht-Vorgänger, hatte die Hessen ja einst, im Mai 1999, gerade eben noch vor dem Abstieg bewahrt. Das, sagt Hauge lachend, „muss ich hoffentlich hier nicht machen.“

Mit Jens Petter Hauge ist ein weiterer Neuer also da, als nächstes könnte laut der französischen Sportzeitung L’Equipe der Mittelfeldspieler Khéphren Thuram folgen. Der jüngere Bruder des Gladbacher Stürmers Marcus Thuram wird schon länger mit den Hessen in Verbindung gebracht, mittlerweile habe laut Bericht die Eintracht mit Thurams Verein OGC Nizza die Gespräche intensiviert. (Daniel Schmitt)

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