Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Steht nicht auf die sozialen Netzwerke: Armin Veh.
+
Steht nicht auf die sozialen Netzwerke: Armin Veh.

Pressekonferenz vor Aue

Veh mit Kritik

Ungeachtet des Schlagers am Freitag gegen Bayern München will Eintracht Frankfurt das DFB-Pokalspiel bei Erzgebirge Aue nicht nachlässig angehen.

Das Thema Bayern München ist bei Eintracht Frankfurt noch tabu. Zwar fiebern alle dem Schlager gegen den in der Liga immer noch ungeschlagenen Tabellenführer entgegen, doch bevor es zum Kräftemessen mit dem Rekordmeister kommt, steht für die Eintracht erst noch das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal beim Drittligisten Erzgebirge Aue auf dem Programm. Frankfurts Trainer Armin Veh will über die Bayern daher noch nicht sprechen. «Ich konzentriere mich voll auf Aue», sagte der Eintracht-Coach am Montag mit Blick auf die Partie im Erzgebirgsstadion an diesem Dienstag (19.00 Uhr/Sky).

Schließlich haben die Frankfurter mit Aue erst vor drei Jahren schlechte Erfahrungen gemacht. Gerade wieder in die Erste Liga aufgestiegen, war die Eintracht voller Euphorie ins Erzgebirge gefahren - um dann in der ersten Cup-Runde eine peinliche 0:3-Klatsche zu kassieren. «Das ist eine besondere Konstellation, wenn ein Drittligist auf einen Erstligisten trifft», warnte Veh daher. «Der kann immer eine Überraschung schaffen.»

Keine großen Veränderungen

Der 54-Jährige wird deshalb keine Experimente wagen und keine Spieler mit Blick auf das Bayern-Spiel schonen. «Wir wollen unbedingt weiterkommen, von daher werde ich nicht einfach Spieler in den Kader nehmen, die sonst nicht dabei wären», stellte Veh klar. Große Veränderungen im Vergleich zum befreienden 2:1 bei Hannover 96 am Samstag sind daher nicht zu erwarten.

Mit einer Ausnahme: Slobodan Medojevic dürfte wegen seiner starken Leistung nach seiner Einwechslung in Hannover für Stefan Reinartz in die Startformation rücken. «Medo ist jemand, der im Training immer Gas gibt», lobte Veh den früheren Wolfsburger, der im bisherigen Saisonverlauf noch keine große Rolle gespielt hatte. Doch in Hannover kam der Serbe nach dem 0:1 ins Spiel und hatte neben Doppeltorschütze Marc Stendera großen Anteil an der Wende. «Ich bin immer bereit. Das ist mein Job, da zu sein, wenn ich gebraucht werde und dann Gas zu geben», sagte Medojevic der «Frankfurter Rundschau».

Mit dem Sieg in Hannover verbesserte sich nicht nur die Stimmung bei Medojevic, die ganze Mannschaft wirkte nach dem Ende der sportlichen Talfahrt gelöst. «Es geht nichts über einen Sieg, das hat viel mit mentalen Dingen zu tun», sagte Veh, der wieder auf den in Hannover gesperrten Aleksandar Ignjovski zurückgreifen kann. Der Rechtsverteidiger dürfte aber zunächst nur auf der Bank sitzen. Weiter fehlen wird Innenverteidiger David Abraham, so dass Carlos Zambrano und Marco Russ wieder gemeinsam im Abwehrzentrum agieren werden.

Kritik am Netz

Von sozialen Netzwerken hält Veh nicht viel: "Das sind eigentlich unsoziale Netzwerke. Mit sozial hat das ja wenig zu tun", sagte der 50-jährige Fußballlehrer auf der Pressekonferenz. "Unter sozial verstehe ich, dass man jemand hilft, jemand auffängt. Aber bei uns wird da ja alles niedergemacht in diesen sozialen Netzwerken."

Anlass der Debatte bei der Pressekonferenz des Bundesligisten vor dem DFB-Pokalspiele gegen Erzgebirge Aue war das gelbe Auswärtstrikot der Eintracht, das in den Fanforen für Debatten gesorgt hat. (dpa/sid)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare