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Wird bald die Seiten wechseln: Dominik Kohr (hinten) steht vor einer Leihe zu Mainz 05.
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Wird bald die Seiten wechseln: Dominik Kohr (hinten) steht vor einer Leihe zu Mainz 05.

SGE

Eintracht: Dominik Kohr vor Leihe zum FSV Mainz 05

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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  • Frank Hellmann
    Frank Hellmann
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FSV Mainz 05 will den Frankfurter Mittelfeldspieler ausleihen, der bei der Eintracht die Erwartungen nie erfüllen konnte.

Der abstiegsgefährdete Bundesligist FSV Mainz 05 holt sich Hilfe in der Nachbarstadt. Am Montagabend bestätigte zuerst Eintracht Frankfurt, dass Dominik Kohr bis Saisonende an den Tabellenvorletzten verliehen wird. „In unserem Kader haben derzeit andere Spieler auf seiner Position die Nase vorn. Daher ist der Schritt in dieser Phase klug und konsequent“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Kurz darauf teilte der Mainzer Kollege Martin Schmidt mit: „Dominik Kohr bringt Voraussetzungen mit, die uns direkt helfen können. Er ist ein Charaktertyp und verfügt für sein Alter über eine Menge Erfahrung auf höchstem Niveau.“

Der mit dem Spitznamen „Hard-Kohr“ versehene Mittelfeldspieler ist gewiss kein filigraner Techniker, könnte aber den Nullfünfern mit seiner Mentalität helfen. Und: Für den aus Trier stammenden Fußballer, der mit 14 Jahren von seinem Heimatklub TuS Issel in die Jugendabteilung von Bayer Leverkusen wechselte, macht die Luftveränderung durchaus Sinn.

Der 2019 für stolze neun Millionen Euro verpflichtete Profi war zuletzt bei der Eintracht nicht mal mehr ein Mitläufer, hat die Erwartungen nie erfüllen können. Ganze sieben Einsätze sind diese Saison für ihn notiert, nur zweimal stand er in der Startelf. Seine Enttäuschung drückte er in einem Gespräch mit Trainer Adi Hütter aus, was wenig an seinem Status änderte.

Kohr ließ nach „überzeugenden Gesprächen“ mit den Mainzer Verantwortlichen wissen: „Ich weiß genau, was sie von mir erwarten und welche Rolle ich hier in Mainz übernehmen sollen. Wer mich kennt, weiß, dass ich kämpfen und beißen kann, dass ich einen extremen Willen habe.“

Mainz will unter Trainer Bo Svensson die körperliche Komponente stärken. Das machte der Däne vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Dienstag 20.30 Uhr) sehr deutlich. „Körperlich dagegenhalten müssen wir immer, das muss allen bewusst sein.“

Mit dem verletzten Pierre Kunde Malong fehlt solch ein Spielertyp wochenlang. Das defensive Mittelfeld gehörte zu jenen „zwei, drei Positionen“, bei denen Schmidt Nachbesserungsbedarf erkannt hatte. Die Heimspiele gegen Wolfsburg und RB Leipzig am Samstag gelten als Lackmustest für die Widerstandskraft. Der VfL würde einen „temporeichen, aggressiven, intensiven Fußball“ spielen, sagte Svensson, Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner sei stark von der Red-Bull-Schule beeinflusst.

Verteidiger Daniel Brosinski (Knieprobleme) und Abwehrspieler Jeremiah St. Juste (Oberschenkel) fehlen erneut, so dass Svensson sich bereits auf den zweiten Einsatz von Stefan Bell festlegte. Der 29-Jährige trage „ein großes Herz in sich“. Bell werde „als Mensch und Fußballer ein wichtiger Teil von Mainz 05 bleiben“. Hörte sich ganz danach an, dass es nicht schaden kann, diese Identifikation auch in der Startelf dauerhaft abzubilden. In der will auch Kohr rasch seinen Platz erobern.

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