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Textilprobe: Virginia Kirchberger von Eintracht Frankfurt (rechts) im Zweikampf mit der Münchnerin Lea Schüller.
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Textilprobe: Virginia Kirchberger von Eintracht Frankfurt (rechts) im Zweikampf mit der Münchnerin Lea Schüller.

Niederlage gegen Bayern

Knapp vorbeigeschrammt an der Überraschung

  • vonKatja Sturm
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Die Eintracht-Fußballerinnen zeigen bei der knappen Niederlage gegen den übermächtigen FC Bayern eine starke Leistung. Trainer Arnautis: „Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzusehen“.

Die Flüche, die Niko Arnautis ausstieß, schallten über den Platz bis hin zur coronabedingt spärlich besetzten Haupttribüne. Der Trainer des Frauenfußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ärgerte sich in der Endphase des Heimspiels gegen Bayern München zunehmend hörbar darüber, dass seine Mannschaft so knapp daran vorbeischrammen sollte, dem ungeschlagenen Tabellenführer den ersten Punktverlust zuzufügen. Mit 0:1 (0:0) unterlagen die Hessinnen nach einem Kopfballtreffer von Sydney Lohmann in der 64. Minute. Vor allem in der ersten Halbzeit hätte diese Begegnung mit dem Favoriten eine ganz andere Wendung nehmen können.

Von der ersten Minute an präsentierten sich die Hausherrinnen im Stadion am Brentanobad hellwach und aggressiv. Manager Siegfried Dietrich sollte in der Pause nicht als Einziger bilanzieren, den bis dahin besten Auftritt der Adlerträgerinnen in dieser Saison gesehen zu haben. Der Lohn für die harte Arbeit blieb jedoch ein weiteres Mal aus, obwohl die Frankfurterinnen in den ersten 20 Minuten das Geschehen auf dem Platz dominierten. „Wir haben den Gegner mit und gegen den Ball total unter Druck gesetzt“, sagte Arnautis. „Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzusehen.“ Doch dass der Ball nach einem Schuss von Toptorjägerin Laura Freigang knapp am Pfosten vorbeitrudelte oder es Lara Prasnikar bei einer weiteren Chance an der nötigen Power fehlte, sollte sich rächen. „Es war klar, dass die Bayern nach der Pause eine Schippe drauflegen“, erklärte später Virginia Kirchberger. Genau so geschah es, und es hätte, obwohl die Eintracht weiter mutig dagegenhielt, nach der Führung noch schlimmer kommen können. Nationalkeeperin Merle Frohms erwies sich jedoch als kaum zu überwindendes Hindernis und parierte gekonnt die jetzt regelmäßigen Angriffe der Münchnerinnen.

Entwicklung stimmt

Zum Abschluss der Hinrunde, die die Eintracht auf dem siebten Tabellenrang mit acht Punkten Rückstand auf die Champions-League-Plätze beendet, lieferten die Frankfurterinnen immerhin einen Beleg dafür, welches Potenzial in ihnen steckt. Vor allem die Niederlage gegen den SC Sand trübt die bisherige Bilanz, aber auch sonst gab es einige Ergebnisse, die das Kräfteverhältnis auf dem Platz nicht widerspiegelten. Dietrich geht schon jetzt von einer stärkeren zweiten Saisonhälfte aus; sein Coach war am Sonntag noch eher mit dem gerade Gesehenen beschäftigt. „Ich bin verärgert über die Niederlage“, gab Arnautis zu. „Es wäre nicht ungerecht gewesen, wenn wir wenigstens einen Punkt mitgenommen hätten.“ Man habe gesehen, dass die Mannschaft funktioniere und welche Entwicklung sie bereits genommen habe. Das schürt die Hoffnung darauf, dass dank besserer Ergebnisse in naher Zukunft er selbst nicht mehr so oft laut fluchen muss.

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