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Kleine Wellen

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Von: Thomas Kilchenstein

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Kandidaten für die Startelf? Benjamin Köhler und Erwin Hoffer.
Kandidaten für die Startelf? Benjamin Köhler und Erwin Hoffer. © S. Krieger

Eintracht Frankfurt will jetzt den letzten Schritt Richtung Erstklassigkeit tun. Die Vorbereitungen auf die Partie gegen Aachen am Montag laufen in aller Ruhe ab.

Am kommenden Montag, wenn Eintracht Frankfurt im Tivoli bei Alemannia Aachen alles klarmachen kann mit dem erhofften Aufstieg, wird einer der größten Fans der Mannschaft in Gießen auf einem Podium sitzen und unter anderem gemeinsam mit dem DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus über „Gewaltprävention im Stadion“ diskutieren. „Der Termin wurde von einem halben Jahr gemacht, da dachten wir alle an Champions-League-Spiele, der Spielplan der Eintracht war da noch gar nicht bekannt“, sagt Peter Fischer, der Präsident von Eintracht Frankfurt. Trotzdem wird er sicherlich über den Spielverlauf informiert sein.

Unterdessen soll der Aufsichtsrat der Fußball-AG wegen Fischer ein wenig verschnupft sein, der Präsident soll nach Information der Bild-Zeitung sogar zum Rapport erscheinen. Fischer soll nicht richtig informiert sein, er gebe „dummes Geschwätz“ von sich, wurde moniert, zudem störte sich der Aufsichtsrat angeblich daran, dass der Präsident vorab bekannt gab, wonach Vizepräsident Axel Hellmann bereits einen Monat früher als geplant in den Vorstand wechselte, nämlich schon am 1. Juni dieses Jahres. „Auf diese Aufsichtsratssitzung bin ich gespannt“, sagte Fischer am Mittwoch der FR.

Idrissou fehlt

Derweil kann Trainer Armin Veh in aller Ruhe sein Team auf das womöglich entscheidende Spiel beim Tabellenletzten vorbereiten. Zwar fehlten am gestrigen Übungstag der zweite Torwart Thomas Kessler und der erste Sturm Mohamadou Idrissou, beide sind aber nicht ernsthaft angeschlagen, beide sollen heute wieder gegen den Ball treten. Sonny Kittel absolvierte am Mittwoch nur Lauftraining, weil er am Dienstag mit der U19 gegen die Tschechische Republik (0:0) im Einsatz war.

Schwegler radelt

Weiterhin nicht im Mannschaftstraining befindet sich Kapitän Pirmin Schwegler, der noch an einer leichten Zerrung an der Hüfte laboriert. Die hatte er sich im letzten Spiel gegen Erzgebirge Aue zugezogen. Schwegler trat im Kraftraum in die Pedale. Ohnehin kann der Schweizer Nationalspieler am Montag der Mannschaft nicht helfen, er muss wegen seiner fünften Gelbe Karte eine Sperre absitzen. Er wird allerdings (wie wohl auch um die 5?000 Fans) in Aachen auf der Tribüne sitzen und Daumen drücken.

Besondere Maßnahmen vor dem Spiel gegen Aachen will Veh nicht ergreifen. „Wir machen alles so, wie bisher auch“, sagt der Trainer. Auch gibt es keinen Grund, die Mannschaft gravierend zu verändern ? anstelle von Pirmin Schwegler wird Matthias Lehmann im defensiven Mittelfeld spielen. Darüber hinaus könnte es sein, dass Erwin Hoffer, der zuletzt einen schlapperen Eindruck hinterlassen hat, nach seiner Pause am Samstag ins Team zurückkehrt. Karim Matmour müsste dann auf die Bank.

„Wir haben immer gesagt, unser Ziel sind 65 Punkte plus, und dann sehen wir weiter“, hat Linksverteidiger Heiko Butscher gesagt. Diese Etappe ist erreicht, die nächste soll am Montag in Aachen geschafft sein. Butscher: „Das Schöne ist doch: Wir haben alles selbst in der Hand.“

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