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Halil Altintop spielt binnen einer Woche gegen zwei seiner ehemaligen Klubs.
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Halil Altintop spielt binnen einer Woche gegen zwei seiner ehemaligen Klubs.

Spiel gegen Schalke

Kleine Serie ausbauen

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt ist nach drei Siegen in Folge heiß auf den FC Schalke 04. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tzavellas (mit Videokolumne "Waldstadion").

Die Vorstellung des FC Schalke am Mittwoch in der Champions League gegen Tel Aviv hat in Frankfurt für einiges Aufsehen gesorgt. „Ziemlich beeindruckt“ war etwa Eintracht-Trainer Michael Skibbe von dem 3:1-Sieg der Schalker. Er war, als gebürtiger Gelsenkirchener, sogar vor Ort und selbst am Donnerstag vor der hiesigen Presse schnalzte der 45-Jährige immer noch mit der Zunge: „Fußballerisch war das eine ganz hervorragende Leistung. Die wahren Qualitäten von allen Spielern sind da zutage getreten.“

Auch Halil Altintop, der bis zum Winter 2010 vier Jahre für S04 spielte, war angetan von der Offensive seiner früheren Spielkameraden. „Vorne sind sie gut besetzt.“ Vorne ? da spielen Raul und Klaas-Jan Huntelaar, „Weltklasse“, wie Skibbe sagte. Beide würden von Jefferson Farfan und José Manuel Jurado mit Pässen bedient, die es ihnen leicht machten, Tore zu erzielen. Genau an diesem Hebel will Skibbe ansetzen. „Wir müssen das Aufbauspiel der Schalker blockieren, wir müssen die Männer neutralisieren, die die Pässe spielen.“ Es wird also, so viel sei verraten, eine Menge Arbeit auf die Frankfurter Abfangjäger Pirmin Schwegler und Chris kommen.

Derweil strotzen die Frankfurter nur so vor Selbstbewusstsein ? nach drei Siegen hintereinander ist das nicht verwunderlich. „Wir alle sind heiß, unsere kleine Serie auszubauen“, sagt Altintop, der binnen einer Woche gegen zwei seiner ehemaligen Klubs spielt. Und: „Wir werden versuchen, es Schalke schwerer zu machen, als es Tel Aviv getan hat.“ Die Schalker bleiben übrigens nach dem Bundesligaspiel in der Stadt, denn am Dienstag spielen sie erneut in Frankfurt, gegen den FSV im DFB-Pokal.

Dass die Eintracht zuletzt im April 2004 gegen Schalke gewann, 3:0 (Tore: Amanatidis, Skela, Schur), stört Skibbe („In jedem Spiel werden die Karten neu gemischt“) nicht im geringsten, auch nicht, dass die Knappen jetzt womöglich zum falschen Zeitpunkt nach Frankfurt reisen, jetzt, da sie sich offenbar berappelt haben. Andererseits hat Skibbe Schwächen beim Gegner in der Defensive ausgemacht, einst das Prunkstück, speziell hinten rechts, da spielt der Japaner Atsuto Uchida. „Ich freue mich auf das Spiel“, sagt Skibbe, ausverkauftes Haus, ein prominenter Gegner, ein selbstbewusstes eigenes Team ? was kann es Schöneres geben?

Vieles spricht dafür, dass die Eintracht in unveränderter Aufstellung spielen wird, sofern Georgios Tzavellas seinen Magen-Darm-Infekt auskuriert hat. Ioannis Amanatidis schleppt immer noch seine Muskelverhärtung mit sich rum, „es wird eng“, sagt Skibbe. Und was ist mit Trainingsweltmeister Alexander Meier? „Es wird nicht mehr ganz lange dauern, bis er wieder in der Startelf steht“, sagt Skibbe. Na denn.

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