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Martin Hinteregger im Zweikampf mit Erling Haaland
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Wieder mal zu spät dran: Martin Hinteregger (links) im Zweikampf mit Erling Haaland.

SGE-Klassenbuch

Eintracht Frankfurt mit Klatsche beim BVB: Die SGE-Spieler in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt kommt bei Borussia Dortmund unter die Räder. Mit dem 2:5 sind die Hessen noch gut bedient. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.

Misslungener Saisonstart für Eintracht Frankfurt: Auf das Pokal-Aus in Mannheim folgte für den hessischen Bundesligisten eine 2:5-Klatsche bei Titelanwärter Borussia Dortmund. Überragend spielte beim BVB einmal mehr Torjäger Erling Haaland, der vor 25.000 Zuschauern, darunter 700 aus Frankfurt, zweimal traf (34./70. Minute). Zudem war der Norweger an den Toren von Marco Reus (23.), Thorgan Hazard (32.) und Giovanni Reina (58.) als Vorlagengeber beteiligt.

Die Gäste kamen durch Felix Passlacks Eigentor (27.) und Neuzugang Jens Petter Hauge (86.) zu ihren Treffern.  „Man muss anerkennen, dass wir in der Verfassung keine Chance hatten. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir müssen uns in der Kompaktheit deutlich verbessern“, sagte Eintracht-Trainer Oliver Glasner. Die Frankfurter Spieler in der Einzelkritik:
 

Eintracht Frankfurt enttäuscht beim BVB

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Jens Petter Hauge: Zu jubeln gab’s nichts nach seinem Frankfurter Premierentor, da drehte er nur frustriert ab. Das Spiel war längst verloren. Gute Ansätze, kam über rechts, hohes Tempo, kräftiger Körpereinsatz. Kann was werden mit ihm.

So lala

Jesper Lindström: Zwei gefährliche Flanken auf Borré, der machte nichts draus. Belebendes Element nach seiner Einwechslung. Etwas seltsam: Wich als zweite Spitze oft auf links aus, versperrte Kostic damit den Weg.

Djibril Sow: Entscheidender Ballgewinn vor dem 1:1, überhaupt einer der wenigen Frankfurter, der das Dortmunder Tempo ab und an mitgehen konnte. Klaute manch Ball, machte dann aber zu wenig daraus.

Rafael Borré: Drei Chancen, das ist schon mal gut. Kein Tor, das ist schlecht. Gewiss eine Steigerung im Vergleich zum Pokalspiel in Mannheim, bewegte sich besser, war häufiger am Ball. Ein André Silva aber hätte wohl mindestens eine Bude gemacht - hilft bloß nichts, dieser Blick zurück.

Daichi Kamada: Bewahrte in der schwachen ersten Hälfte wenigstens ab und an die Ruhe, passte auch mal den Ball zum Mitspieler. Jedoch keine entscheidenden Akzente. Zur Pause raus, weil Trainer Oliver Glasner das System änderte.

Eintracht Frankfurt: Mehrere Profis mit schwacher Leistung

Schwächelnd

Evan Ndicka: Patzte als erster Verteidiger entscheidend, vor dem 0:1 verlor er den Ball in der Vorwärtsbewegung. Darf ihm nicht passieren. Ging im Dortmunder Angriffswirbel mit unter.

Kevin Trapp: Die beste Parade zeigte er, als alles entschieden war. In der 90. Minute stark gegen Haaland. Davor waren die meisten Versuche drin, gleich fünf an der Zahl, einmal hätte er mit seinem herausschnellenden Fuß womöglich klären können. Glück kurz vor der Pause, als der Ball vor seiner unfreiwilligen Ablage auf Reus bereits im Toraus war.

Danny da Costa: Bezeichnend sein übler Fehlpass vor dem 5:1, den Ball direkt in die Dortmunder Füße gespielt. Auch ansonsten überfordert. wetzte auf rechts nur hinterher.

Christopher Lenz: Defensiv einigermaßen ordentlich, aber keineswegs stabil. Vorne mit harmlosen Flanken aus dem Halbfeld, erinnerte damit an längst vergangen geglaubte Bastian-Oczipka-Zeiten.

Makoto Hasebe: Kein großer Patzer, aber auch kein gutes Spiel. Gegen die flinken Dortmunder zu langsam. Konnte dem Eintracht-Spiel keinen Halt verleihen.

Filip Kostic: Sein erstes Pflichtspiel war ein schwaches. Kam nie an Gegenspieler Passlack vorbei, dabei war dieser als Schwachstelle ausgemacht worden. In der zweiten Hälfte tauchte er völlig ab, da standen ihm auf links die Kameraden Lenz und Lindström irgendwie im Weg.

Eintracht Frankfurt: Kapitaler Schnitzer von Ilsanker

Stefan Ilsanker: Eine halbe Stunde lang ordentlich, dann der kapitale Schnitzer vor dem 1:3, da pennte er gewaltig. Immerhin: Mit treffender Analyse nach dem Spiel, redete nichts schön, schürte aber auch keine Panik.

Aymen Barkok: Vorlagengeber des Ausgleichs, ein BVB-Eigentor war es. Ansonsten: sehr enttäuschend. Völlig unnötige Laufwege. In dieser Form eigentlich kein Startelfkandidat.

Martin Hinteregger: Das zweite sehr schwache Spiele in Folge, konnte Haaland nie halten, was freilich auch schwer ist. Aber: Bolzte viel zu viel rum, grätschte daneben, verteidigte schlicht schlecht. Wirkt unkonzentriert, sollte seinen Fokus wieder mehr auf den Fußball richten.

Zu spät gekommen

A. Hrustic, R. Ache. (dani/dur)

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