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Einzelkritik: Kevin Trapp hält Eintracht Frankfurt gegen VfL Bochum im Spiel

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Von: Daniel Schmitt, Ingo Durstewitz

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Die Tat des Tages: Kevin Trapp (rechts) rettet gegen den Bochumer Takuma Asano.
Die Tat des Tages: Kevin Trapp (rechts) rettet gegen den Bochumer Takuma Asano. © Jan Huebner/Imago

Kevin Trapp verhindert beim Sieg gegen Bochum das 0:2, Kamadas Formkurve zeigt nach oben, Borré hat noch an Sevilla zu knabbern. Die Eintracht-Profis in der Einzelbewertung.

Gut dabei: Lindström ständig im Speed-Duell mit Bella Kotchap

Daichi Kamada: Setzte die erste Chance für Eintracht Frankfurt daneben, nach 105 Sekunden, hätte es dem Team mit einem frühen Tor viel leichter machen können. Bemüht, oft am Ball, und drehte in Hälfte zwei auf. Nicht überraschend, dass ihm der Siegtreffer gelang. Die Formkurve zeigt klar nach oben.

Kevin Trapp: Hielt sein Team im Spiel, als er sich dem Schuss von Asano in den Weg warf und das 0:2 verhinderte. Hypothetisch, obs ohne die Parade zum Sieg gereicht hätte. Tendenz: eher nicht. Beim Gegentor chancenlos.

Jesper Lindström: Ständig im Speed-Duell gegen Bochums Bella Kotchap verwickelt, anfangs meist Verlierer, im Spielverlauf dann häufig schneller unterwegs. Stets bemüht, etwas Kreatives zu kreieren. Erst lenkte VfL-Verteidiger Masovic sein Schüsschen zum Ausgleich ins Netz, dann Kollege Kamada ein weiteres zum 2:1.

Ganz okay: Knauff verbessert sich nach Seitenwechsel stark

Ansgar Knauff: In der ersten Hälfte ziellos unterwegs, lief sich ständig und sinnlos fest. Bezeichnend: ein falscher Einwurf. Nach dem Seitenwechsel stark verbessert, an der Entstehung der beiden Frankfurter Tore direkt beteiligt. Hatte nach 69 Minuten die Entscheidung auf dem Fuß, passte lieber statt zu schießen. Laufstark bis zum Schluss.

Filip Kostic: Okay in Abschnitt eins, da einmal im Sechzehner zu Fall gebracht. Wollte Elfmeter, bekam ihn nicht. Saß bedröppelt auf dem Rasen. Gut in Abschnitt zwei, Antreiber seines Teams, natürlich auch am Siegtreffer entscheidend beteiligt.

Evan Ndicka: Solide Leistung, fiel nicht sonderlich auf, was bei einen Verteidiger sicher auch nicht schadet.

Tuta: Hielt sein rechte Abwehrseite einigermaßen dicht. Vorne dazu mit zwei, drei Kopfbällen bei Standards - nichts richtig Gefährliches dabei.

Martin Hinteregger: Durfte sich im Schwergewichtskampf gegen den Bochumer Polter austoben, war nicht immer Punktsieger. Verursachte vorm 0:1 erst unnötig den Freistoß im Mittelfeld, störte dann bei der Hereingabe den Torschützen nicht genug. Ansonsten aber zweikampfstark. Solch Duelle, Mann gegen Mann, hart und fair, taugen ihm einfach. 

So lala: Sow läuft oft hinterher

Djibril Sow: Lief viel, aber oft hinterher. Kam dann mitunter im Zweikampf zu spät, sah dafür die fünfte Gelbe der Saison. Längst nicht so spielbestimmend wie zuletzt in Sevilla. Bessere zweite als erste Hälfte, wie eigentlich alle Frankfurter.

Kristijan Jakic: Ist ja schon ein fleißiger Junge, macht sich einiges aber mit leichten Fehler zunichte. Mehr Klarheit täte seinem Spiel gut, das ist nicht ganz neu.

Rafael Borré: Hatte offenbar an seiner unglücklichen Leistung von Sevilla zu knabbern, im Grunde mit nur einer wirklich guten Aktion – diese war allerdings spielentscheidend. Leitete mit einem präzisen Steckpass den 2:1-Siegtreffer ein. Immerhin.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

C. Lenz, J. P. Hauge, G. Paciencia, A. Hrustic. dani/dur

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