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Eine Klasse für sich: André Silva.
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Eine Klasse für sich: André Silva.

SGE-Sturm

Eintracht-Angriff furios: Keiner stoppt Jovic und Silva

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Angeführt vom starken Angriffsduo André Silva und Luka Jovic: Bei Eintracht Frankfurt stürmt die halbe Mannschaft.

Als sich André Silva gerade noch eine Watschn von Kollege Luka Jovic abholte, aus dessen Dankbarkeit für die zielgenaue Zuarbeit, nur halbwegs zärtlich mit der flachen Hand auf die Wange, flimmerte längst die Wiederholung der Szene auf den TV-Geräten der anwesenden Reporter:innen im Stadion. Darauf zu sehen: Silvas beachtlicher Sololauf, selbstverständlich Jovics Knaller, aber auch vier weitere auf ein Tor gierende Frankfurter Fußballer im Strafraum. Beachtlich. Das Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 beim 4:3 gegen den VfL Wolfsburg taugt als Sinnbild des Erfolgshungers bei der Eintracht.

Beim überfallartigen Gegenangriff, eingeleitet von Erik Durm, gefährlich gemacht von André Silva mit willensstarkem Dribbling und Flankengrätsche, „ansatzlos“ (Trainer Adi Hütter) abgeschlossen von Luka Jovic, machte gleich die halbe Mannschaft mit. Sechs von zehn Feldspieler waren dabei, wollten ein Tor erzielen. Ähnliches übrigens bei den Treffern Nummer eins (Kamada) und vier (Durm): Da traten fünf Frankfurter den Weg in des Gegners Sechzehner an. Die Eintracht war gegen den VfL keineswegs überlegen, hatte gar weniger Ballbesitz (45 Prozent) und nur acht Torabschlüsse, die Zielstrebigkeit aber entschied das Spiel. Selbst die vier nicht zu einem Tor führenden Versuche: brandgefährlich. Ein Kopfball von Jovic ging an die Latte, einer knapp drüber, ein Schuss von Silva an den Pfosten. Dazu kommen etliche beste Konterchancen, zumeist schlampig ausgespielt.

Eintracht Frankfurt: Extralob für Kamada

Bereits vor Wochen, erstmals vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern, hatte Hütter darüber nachgedacht, statt einer Doppelzehn im offensiven Mittelfeld (Kamada/Younes) ein Sturmduo (Silva/Jovic) zu Beginn eines Spiels gemeinsam auf die Wiese zu schicken. Damals, Mitte Februar, scheiterte das Vorhaben noch an einer Blessur von Silva, den mit 23 Saisontreffern neben den Branchenriesen Lewandowski (35), Ronaldo (25) und Messi (23) dritterfolgreichsten Knipser des Kontinents.

Also probierte es Hütter später, Anfang März, gegen Stuttgart sowie in den drei vergangenen Spielen gegen Union, Dortmund und eben Wolfsburg – mit Erfolg. Zehn von zwölf möglichen Punkte sprangen heraus, das Angriffsdoppel hat sich bewährt. Und der Trainer darf sich darin bestätigte fühlen, als er vor einiger Zeit sinngemäß orakelte: Hintenraus werden Jovic und Silva die Eintracht in die Champions League ballern. Zusammen mit dem fleißigen Kreativen Daichi Kamada, dem wie der Coach fand, „Spieler des Spiels“, hätten sie ein „tolles Trio“ gebildet. Hütter: „Das war eine gute Entscheidung – manchmal greift man als Trainer mal in die richtige Tasche.“

Wenn selbst Amin Younes, jener Schnicker, der das Eintracht-Spiel überhaupt erst auf dieses Niveau katapultiert hatte, ohne sichtbare Schwächung 83 Minuten draußen bleiben kann, dann, so Hütter, „weiß man, wie gut man ist.“ Im Grunde von der Konkurrenz nicht mehr zu stoppen.

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