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Eintracht-Coach Kovac gilt als einer der Favoriten für den Posten des Cheftrainers beim FC Bayern München.

Eintracht Frankfurt

Keine Anfrage für Niko Kovac aus München

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Sportvorstand Fredi Bobic stellt klar: Eintracht Frankfurt hat keine Anfrage vom FC Bayern München erhalten. Die Eintracht plane auch die neue Saison mit Niko Kovac.

Kurz nach 15 Uhr kam überraschend Sportvorstand Fredi Bobic zu den umstehenden Journalisten. Unter der Woche sind solche Besuche aus der Chefetage von Eintracht Frankfurt eine Rarität geworden. Die brodelnde Gerüchteküche um einen möglichen Wechsel von Trainer Niko Kovac zum FC Bayern München veranlassten Bobic jedoch, am Mittwochnachmittag noch einmal klar Stellung zu dem Thema zu beziehen und ihm ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen: „Es gibt keinen Kontakt, es gibt keine Überlegungen in irgendwelche Richtungen“, sagte Bobic. Er müsse nicht einmal eine Notlüge erfinden. Fakt sei, dass er zusammen mit Kovac, mit er ein klares Verhältnis pflege, die neue Saison plane, über Transfers und die Vorbereitung im Sommer spreche.

Trainersuche mit Dynamik

Die Trainersuche beim FC Bayern München hat nach der Absage von Thomas Tuchel eine unglaubliche Dynamik erhalten. Kovac gilt neben Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig als Topfavorit für die Nachfolge von Jupp Heynckes. Dass es noch keine offizielle Anfrage gibt, muss nicht heißen, dass es keine Kontaktaufnahme aus München zu Kovac gab. Der Kroate hat mit Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic zusammen gespielt, man kennt sich, man schätzt sich und man wird sicher auch das eine oder andere Mal telefoniert haben.

Solange die Bayern jedoch nichts in die eine oder andere Richtung formulieren, wird das Thema weiter virulent bleiben. Was das bedeutet, hat der kommende Eintracht-Gegner TSG Hoffenheim im Oktober erfahren müssen, wie Bobic warnte. „Das war wie ein Flächenbrand. Das hat die Punkte gekostet“, sagte der Sportvorstand zu den damaligen Spekulationen um Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann.

Bobic würde viel lieber über das Sportliche sprechen und das „Sechs-Punkte-Spiel“ um Europa gegen die Kraichgauer, die nur drei Punkte und einen Platz zurück hinter der Eintracht auf Rang sieben lauern. „Wir haben uns Ziele gesetzt im letzten Drittel der Saison, die wollen wir nicht durch irgendwelche Diskussionen kaputtmachen“, so Bobic.   

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