Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bester Spieler auf dem Platz: Daichi Kamada (rechts).
+
Bester Spieler auf dem Platz: Daichi Kamada (rechts).

Klassenbuch

Eintracht-Einzelkritik gegen den VfL Wolfsburg: Kamada überragt, Jovic haut ihn rein

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
    schließen
  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
    schließen

Eintracht Frankfurt mit klasse Leistung im 4:3-Spektakel gegen Wolfsburg: Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Daichi Kamada: Auf dem Weg zur Bestform, machte das 1:1, erkämpfte den Ball vor dem 3:2 und legte ihn perfekt auf Torschütze Silva ab. Überraschend: total präsent, körperbetont, laufstark, defensiv auf der Höhe. Laut Coach Hütter der beste Mann auf dem Feld. Kann man unterschreiben.

Eintracht Frankfurt: Silva trifft weiter

André Silva: Die Tormaschine knipst immer weiter, nun schon mit Treffer Nummer 23. Die größte Leistung aber war seine Vorarbeit zum 2:1: Da setzte er sich mit großem Willen gegen Lacroix durch, nahm ungeahnten Speed auf und legte im Rutschen perfekt auf Jovic ab. Besser geht es nicht.

Luka Jovic: Typischer kann ein Jovic-Tor nicht sein als dieses 2:1: blitzschnell, ansatzlos, wuchtig. So einen kann ein Torwart nur halten, wenn er abgeschossen wird. Wird immer besser, bringt sich ein, spielt mit, blüht auf.

Erik Durm: Hervorragende Leistung auf rechts, beachtliches Pensum. Und: War an vielen spielentscheidenden Szenen beteiligt, er spielte den Pass zum 1:1, er leitete das 2:1 ein und er machte das enorm wichtige 4:2 selbst. Sein erstes Bundesligator seit mehr als fünf Jahren (für Dortmund beim 2:0 in Darmstadt). Hut ab.

Eintracht Frankfurt: Starke Partie von Kostic

Filip Kostic: Mit schwerem Stand gegen Mbabu und Baku, setzte sich dennoch immer wieder durch. Brachte das 1:1 und das 4:2 mit seinen Zuspielen auf den Weg, er ist einfach nicht zu halten. Hätte für eine frühere Entscheidung sorgen können, doch der letzte Pass (oder Schuss) missriet ihm in der Endphase.

Ganz okay

Stefan Ilsanker: Entschärfte häufig, warf sich rein, immer noch mit der Fußspitze dran. Beim 2:2 unglücklich, da konnte er den miesen Pass von Sow nicht verarbeiten und fälschte dann unhaltbar ab. Passiert.

Djibril Sow: Bienenfleißig, mal hier, mal da, fegte dazwischen. Schlecht: Schlampiger Pass vor dem 2:2. Gut: Klasse Zuspiel in der Entstehung vor dem 4:2. Unermüdlich, unkaputtbar.

Eintracht Frankfurt: Trapp dreimal geschlagen

Kevin Trapp: Musste nicht viel Hochkarätiges entschärfen, das meiste ging drüber, ans Außennetz oder direkt auf den Mann. Insgesamt sehr sicher. Wichtige Tat gegen Brooks (83.).

Tuta: Coole Vorstellung, aber mit Stellungsfehler vor dem 3:4 samt Eigentor. In der 94. Minute turnte er vorne rum, statt hinten zu verteidigen. Das war seltsam.

Sebastian Rode: Marschierte ohne Ende, feuerte alles raus, was in ihm steckt. Fußballerisch dieses Mal aber mit Ungenauigkeiten, vor dem 1:1 ließ er freilich den Ball geschickt durch die Beine laufen – für den besser postierten und einschießenden Kamada. 

Evan Ndicka: In der ersten Häfte mit einigen Problemen, gerade gegen Kraftpaket Baku. Später mit deutlicher Steigerung, auch nach vorne mal mutig.

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

A. Younes, M. Hasebe, T. Chandler, St. Zuber. dur/dani

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare