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Bundesliga-Rückkehr möglich: Eintracht weiter an WM-Teilnehmer interessiert

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Von: Johannes Skiba

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Eintracht Frankfurt ist weiterhin an dem ehemaligen Kölner Ismail Jakobs interessiert, der zurzeit bei der AS Monaco unter Vertrag steht.

Frankfurt – Bei der Fußball-WM 2022 in Katar gelang Ismail Jakobs mit dem Senegal der Einzug in das Achtelfinale. In allen vier WM-Partien kam der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler zum Einsatz und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Dabei geriet der defensive Außenspieler auch ins Visier von Eintracht Frankfurt. Aktuell steht der 23-Jährige bei der AS Monaco unter Vertrag.

Nun äußerte sich Jakobs im Express selbst zu seiner Zukunft und einer möglichen Rückkehr in die Bundesliga: „Im Fußball geht es sehr schnell. Ich will das nicht ausschließen.“ Seinen Stammplatz hat er im Fürstentum an den Brasilianer Caio Henrique verloren. Da erscheint es nur logisch, dass der Ex-Kölner einen Wechsel nicht kategorisch außer Acht lässt.

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Ismail Jakobs von Senegal im Zweikampf mit Bukayo Saka von England im Achtelfinale der WM 2022 in Katar. © Blanco/imago

Eintracht Frankfurt: Ewige Baustelle auf der linken Seite

Trotz des verlorenen Stammplatzes stehe Jakobs „nicht auf dem Abstellgleis“ und habe in jedem Fall „eine Perspektive“ in Frankreich. Die Sport Bild berichtete im November, dass im Falle eines Wechsels nur eine Leihe im Raum steht. Jakobs Konkurrent Henrique hat das Interesse größere Klubs geweckt. Jakobs soll im Falle eines Abgangs des Brasilianers unmittelbar zur Verfügung stehen.

Bei Eintracht Frankfurt ist die Planstelle auf der linken Seite nach dem Abgang im Sommer von Filip Kostic noch immer nicht optimal besetzt. In der Hinrunde testete SGE-Trainer Oliver Glasner viele verschiedene Varianten. Leihspieler Luca Pellegrini, der in beiden Spielsystemen in verschiedenen Rollen auf der linken Seite zum Einsatz kam, könnte die Eintracht schon im Winter wieder verlassen. Jakobs könnte dieses Vakuum dann füllen.

Ringen um Jakobs: Bundesliga-Konkurrenz für die Eintracht

Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen soll ebenfalls Interesse an Jakobs haben. Eine Rückkehr zum 1. FC Köln ist ein aufgrund der beschränkten finanziellen Möglichkeiten der Rheinländer ein äußerst unwahrscheinlich Szenario. Dennoch fühlt sich Jakobs immer noch mit dem Verein verbunden.

Demnach könne er sich „vorstellen, noch einmal in Müngersdorf zu spielen. Mal sehen, was die Zeit bringt. Jetzt drücke ich dem Klub aus der Ferne die Daumen, dass er seine Ziele erreicht. Aber ich bin mir sicher, dass sie auf jeden Fall in der Bundesliga bleiben“, so der Abwehrspieler.

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