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Kann bald wieder auf den Platz: Pirmin Schwegler.
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Kann bald wieder auf den Platz: Pirmin Schwegler.

Eintracht

Immer diese Heimspiele

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Die Eintracht spielt in der Fremde oft besser, doch am Sonntag reist Freiburg an. Wenn alles passt, könnte sogar Pirmin Schwegler zurückkehren. Von Thomas Kilchenstein

Und dann ist Michael Skibbe an seinem freien Tag auch noch gefragt worden, ob es nicht jetzt - nach dem Coup von Dortmund - an der Zeit wäre, die Zielsetzung für diese Saison nach oben zu korrigieren. Aber auf diese Spielerei hat sich der Trainer der Frankfurter Eintracht nicht eingelassen, "unser Ziel, 46 Punkte, ist realistisch, ich sehe keine Grund, es zu ändern."

Im Übrigen mache es keinen Sinn, Woche für Woche und je nach Ausgang des Spieltages die Marschroute zu korrigieren. Und die 15 Punkte bis zur gesetzten Marke wollen ja schließlich auch erst einmal eingefahren werden. "Es gibt noch so viele schwere Spiele", sagt Michael Skibbe, und nennt die nächsten beiden Auswärtspartien in Hamburg und beim wiedererstarkten VfB Stuttgart.

Auswärts gibt es Räume

Vom SC Freiburg spricht er nicht exemplarisch, aber natürlich ist das auch wieder so eine undankbare Aufgabe. Jeder in Frankfurt erwartet nach dem Erfolg von Dortmund einen Sieg im Heimspiel, alles andere wäre - wie schon gegen den 1. FC Köln - eine mittelschwere Enttäuschung. Und genau das ist das Problem. "Viele Mannschaften, und da gehören wir und der SC Freiburg auch dazu, tun sich auswärts leichter", sagt Skibbe. Ja, viele Klubs spielten in der Ferne "fast besser als daheim". Das hat auch Mittelfeldspieler Patrick Ochs so gesehen, "die Heimmannschaft muss das Spiel machen. Das bietet uns Räume, in die wir stoßen können."

Und doch will Skibbe die auswärtsstarken Freiburger knacken. "Wir müssen viel druckvoller nach vorne spielen als gegen Köln", sagt der Trainer. 55 Minuten lang habe man das gegen Köln nicht gut gemacht. Dass am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den Neuling mal wieder ein Geduldsspiel auf die Frankfurter wartet, ist ohnehin allen klar. Und der SC Freiburg hat vier seiner fünf Siege in der Fremde eingefahren. Das ist bemerkenswert.

Viel Grund, die zuletzt siegreiche Mannschaft zu ändern, hat der Fußball-Lehrer nicht. Verletzungshalber fällt derzeit auch niemand aus, so dass mit der gleichen Mannschaft gerechnet werden kann. Falls Skibbe nicht doch noch auf andere Ideen kommt. Vor dem Dortmund-Spiel hatte er ja auch ausgeschlossen, dass Chris im defensiven Mittelfeld spielen werde.

Korkmaz mit Maske

Und wenn alles passt, könnte sogar Pirmin Schwegler eine Alternative sein. Sicherlich nicht für die erste Elf, aber auf der Bank könnte der Schweizer Platz nehmen. "Das kann jetzt ganz rasch gehen", sagte Skibbe am Dienstag. In der Reha sei der Mittelfeldmotor schon sehr weit, und da lediglich ein Band gerissen und ein anderes nur in Mitleidenschaft gezogen sei, könnte eine Rückkehr in den Kader möglich sein. Normalerweise setze ein Spieler nach einer derartigen Verletzung zwei bis vier Wochen aus. "Am Sonntag", sagt Skibbe, "wären es drei Wochen."

Flügelspieler Ümit Korkmaz, der sich gegen den 1. FC Köln bekanntlich eine Jochbogenfraktur zugezogen hat, ist am Montag eine Gesichtsmaske angepasst worden. Er könne somit langsam mit Lauftraining beginnen. Auf ihn muss der Trainer noch eine Weile verzichten. Im Augenblick wird der Österreicher auch noch nicht so schmerzlich vermisst.

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