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Zuletzt sehr erfolgreich: Eintracht-Coach Adi Hütter.

Eintracht Frankfurt - Apollon Limassol

"Ich bin froh, dass ich ein Luxusproblem habe"

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Eintracht-Trainer Adi Hütter freut sich auf die Partie in der Europa League und lässt sich noch nicht in die Karten schauen´.

In Frankfurt ist alles gerüstet für den nächsten Feiertag. Am morgigen Donnerstag spielen die Hessen in der Europa League im heimischen Waldstadion gegen Apollon Limassol aus Zypern. Und im Gegensatz zu den Partien zuvor geht man diesmal durchaus als Favorit in die Partie.

Der Pokalsieger hat in den vergangenen Wochen vor allem in der Offensive zu überzeugen gewusst. In den vergangenen drei Begegnungen vor heimischer Kulisse gegen Hannover 96 (4:1), Lazio Rom (4:1) und Fortuna Düsseldorf (7:1) gelang der Mannschaft von Adi Hüter im Schnitt alle 18 Minuten ein Treffer. Zum Vergleich: Für die 15 Heimtore zuvor hatte die Eintracht neun Spiele zwischen Februar 2018 und September 2018 gebraucht.

Ante Rebic ist bereit

Der Trainer blickt voller Zuversicht auf das Spiel in der Europa League, das mit 47.000 Zuschauern erneut restlos ausverkauft sein wird. „Der Sieg gegen Düsseldorf hat der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Was ich nie mache, ist eine Euphorie bremsen. Den Zustand haben wir uns hart erarbeitet. Das Selbstvertrauen ist da, die Freude ist da. An der Einstellung wird es nicht hapern“, sagte Hütter in der Pressekonferenz zur Begegnung.

Dass ihm Ante Rebic wieder zur Verfügung steht, freut Hütter natürlich. Ein Problem sieht er nicht darin, mit Rebic, Haller und Jovic plötzlich drei nominelle Stürmer zur Verfügung zu haben. „Ich bin froh, dass ich ein Luxusproblem habe“, so Hütter. Ob er wirklich mit drei Spitzen agieren wird, lässt Hütter allerdings offen.

Ob die im Spiel gegen Düsseldorf verletzt ausgewechselten Kevin Trapp und Lucas Torro wieder zur Verfügung stehen, ist noch nicht klar. Hütter möchte die Zeit bis zum Spiel abwarten und entscheidet erst kurzfristig. Den Gegner jedenfalls unterschätzt der Coach nicht.  Limassol ist seit sechs Jahren ständiger Gast in der Europa League, Hütter spricht von einer ausgebufften Mannschaft.

Voller Vorfreude ist auch Danny da Costa. „Apollon ist eine Mannschaft, die viel Qualität mitbringt. Jedem Spieler ist klar, dass er konzentriert zu Werke gehen muss. Wir werden die Mannschaft nicht unterschätzen. Die Vorfreude ist sehr, sehr groß. Mein Tank jedenfalls ist noch sehr voll. Die Länderspielpause hat mir trotzdem gut getan. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich einbrechen könnte“,  sagte der Verteidiger.

Gegen Rom war die viel zitierte Gänsehautstimmung im Stadion zu spüren. Die Zeichen stehen gut, dass sich das am morgigen Donnerstag wiederholen wird. Adi Hütter und Danny da Costa jedenfalls gehen davon aus.

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