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Aymen Barkok auf dem Trainingsplatz von Eintracht Frankfurt
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Aymen Barkok beim Training von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Aymen Barkok: „Ich bin Frankfurter durch und durch“

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt über seine Zukunft, die er bei der Eintracht sieht, die Philosophie des Trainers und harte Spiele in Afrika.

Aymen Barkok strahlt wie ein Honigkuchenpferd, dem 23 Jahre alten Edeltechniker der Frankfurter Eintracht ist die Freude förmlich anzusehen, wieder mit den Kumpels auf der Wiese zu stehen und das zu tun, was er am besten kann und was ihm am meisten Spaß macht: Fußball spielen. Der Vertrag des Mittelfeldmannes läuft bis 2022, er wird immer wieder mal mit anderen Klubs in Verbindung gebracht wird, AS Rom oder FC Sevilla etwa. Nach der locker-flockigen Einheit am Mittwoch sprach der Deutsch-Marokkaner am Rand des Übungsplatzes über...

...die ersten Tage im regulären Trainingsbetrieb: Die Einheiten gehen auf jeden Fall auf die Beine, sie sind ganz schön knackig. Aber das Gute ist: alles mit dem Ball, wenige Läufe. Das macht ja am meisten Spaß, wenn man den Ball am Fuß hat. Das Training ist anstrengend und hart. Aber das ist richtig so, dann sind wir auch fit.

...den neuen Trainer Oliver Glasner: Er macht einen super Eindruck, erklärt viele Details. Wenn man einen Fehler macht, kommt er sofort auf einen zu und sagt, was man besser machen könnte. Er hat seine Philosophie, die er uns näherbringt: Wir sollen den Gegner pressen und mit dem Ball so schnell wie möglich Richtung Tor. Das tut uns gut.

Aymen Barkok: Länderspiele waren wichtige Erfahrungen

...die Ausgangslage unter einem neuen Übungsleiter: Jeder startet bei Null, es gibt neue Impulse, neuer Trainer, neuer Staff. Klar gibt da jeder in jedem Training Gas.

...seine persönliche Bewertung der vergangenen Saison, die für ihn gut los ging, aber eher mau endete: Ich bin gut gestartet, habe viele Spiele gemacht. Am Ende hat der Trainer (Adi Hütter; Anm. d. Red.) den einen oder anderen Spieler vor mir gesehen, das musste ich akzeptieren. Ein Gespräch gab es deswegen nicht. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir nach zwei Jahren in Düsseldorf hier wohl keiner 27 Spiele zugetraut hätte. Ich bin damit zufrieden, aber es geht auf jeden Fall noch besser.

...seine Lieblingsposition im dicht gedrängten Mittelfeld: Im Spiel gegen Wehen habe ich rechts vorne gespielt, das war ungewohnt, weil wir ja zuletzt meistens mit einer Dreierkette gespielt haben. Mir ist es egal, wo ich spiele, Hauptsache ich stehe auf dem Feld. Ob auf der Achter-Position oder rechts – ich nehme es, wie es kommt. Ein Gespräch mit dem Trainer gab es deshalb noch nicht.

...die beiden Länderspiele mit Marokko nach der Saison: Im ersten Spiel habe ich 33 Minuten gespielt (1:0 gegen Ghana; Anm. d. Red.), beim zweiten (1:0 gegen Burkina Faso; Anm. d. Red.) bin ich über die vollen 90 Minuten gegangen. Diese Spiele tun mir gut, das sind wichtige Erfahrungen. Es ist noch mal etwas ganz anderes, in Afrika zu spielen als hier in Europa. Da geht es körperlich mehr zur Sache.

...seine Rolle in der neuen Saison: Ob ich ein Führungsspieler bin? Ich habe keine konkreten Ziele, aber wenn es sein muss, bin ich auch ein Führungsspieler. Ich will mehr Verantwortung übernehmen.

Barkok würde gerne bei Eintracht Frankfurt bleiben

...seine Zukunft, schließlich läuft sein Vertrag in einem Jahr aus: Das überlasse ich meinem Berater. Ich will da auch gar nicht so viel wissen, sondern mich auf meine Arbeit auf dem Trainingsplatz konzentrieren. Alles andere lenkt doch nur ab. Klar ist: Wenn die Eintracht auf mich zukommen würde, wäre ich happy darüber. Ich fühle mich hier pudelwohl. Ich bin Frankfurter durch und durch. Auf jeden Fall würde ich gerne bleiben.

...die Ziele für die bevorstehende Spielzeit: Der Verein hat sehr viele junge Spieler geholt. Ich denke, dass die Sportliche Führung genau darauf setzt, auf junge Spieler. Wir haben mit der Europa-League eine Doppelbelastung oder, wie der Trainer gesagt hat, eine Doppelbelohnung. Wir werden viele Spiele haben, viel rotieren. Da werden wir jeden Spieler brauchen.

Aufgezeichnet: Ingo Durstewitz

Ein Spieler steht der Eintracht gerade nicht zur Verfügung.

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