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Gut gebräunt und voller Tatendrang: Adi Hütter (rechts) bei seiner Antritts-PK mit Gladbachs Sportchef Max Eberl.
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Gut gebräunt und voller Tatendrang: Adi Hütter (rechts) bei seiner Antritts-PK mit Gladbachs Sportchef Max Eberl.

Vorstellung in Gladbach

Adi Hütters Erkenntnis: „Sicher nicht alles gut“

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Trainer Adi Hütter blickt zurück aufs unschöne Ende bei Eintracht Frankfurt – und voraus auf den „tollen Verein“ in Gladbach.

Seinen Urlaub hat Adi Hütter gut genutzt, nicht nur für einen sonnengebräunten Teint, auch zur Erholung. Waren schließlich stressige Wochen zum Ausklang der vergangenen Bundesligarunde. Da musste der 51-Jährige, damals noch bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, ja schon eine Menge Kritik über sich ergehen lassen, teilweise gar blanke Wut. Nach seinem Ich-bleibe-Versprechen und der später folgenden Abschiedsverkündung war er der Buhmann schlechthin.

Am Freitagmittag, dem Tag der Arbeitsaufnahme bei Borussia Mönchengladbach, wirkte der Trainer nun froh darüber, das Kapitel Frankfurt hinter sich lassen zu können. Sehr wohl aber habe er sich in der Sommerpause noch so seine Gedanken darüber gemacht, was schiefgelaufen war in den aufreibenden Wochen und Monaten. Er, so Hütter, habe versucht zu reflektieren, „und ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass sicher nicht alles gut war, dass die eine oder andere Aussage auch besser gestaltet hätte werden können.“ Alles in allem aber habe er sich jetzt doch gut erholt, bei der Familie in Salzburg tankte er „neue Energie“ für die bevorstehende Aufgabe.

Adi Hütter will in Gladbach begeistern

Seit Mittwoch weilt Hütter in der Stadt am Niederrhein, lernte erst den Borussia-Park kennen, wo er direkt über dem Vereinsmuseum derzeit noch im Hotel wohnt, ehe es ihn und den „Max“, also Sportchef Max Eberl, am Abend zu einem guten Italiener verschlug. Leckeres Essen erleichtert das Ankommen.

Hütter hat sich mit Gladbach viel vorgenommen, er will am liebsten das nachholen, was ihm mit der Eintracht nicht gelang: der Einzug in die Champions League. Mindestens aber die Europa League soll es am Saisonende sein. „Ich weiß, dass die Ansprüche hier hoch sind. Diese Ziele müssen, können und dürfen wir uns setzen, dass wir um die internationalen Plätze kämpfen. Das ist mein Anspruch“, sagte der Vorarlberger, der neben guten Ergebnissen noch „begeisternden, attraktiven Fußball“ spielen lassen will, denn: „Dafür stehe ich.“

Adi Hütter: Nur nicht nachtreten

In der 45-minütigen Pressekonferenz war der Gladbacher Sportchef Eberl voll des Lobes für seinen Coach. Hütter sei der „am besten passende Trainer“ für die Borussia nach dem Abgang von Marco Rose (Borussia Dortmund), schließlich habe der Österreicher seine Qualitäten eindrucksvolle nachgewiesen. Die Borussia hat für den Trainer eine Ablöse von 7,5 Millionen Euro an die Eintracht gezahlt, kurzzeitig war das ein Bundesligarekord, ehe die Bayern bei Julian Nagelsmann ernst machten. Druck empfindet der Gladbacher Coach deshalb nicht, stattdessen Vorfreude. „Die Bescheidenheit in diesem Klub hat mich total überzeugt. Und Max Eberl ist einer der besten, vielleicht sogar der beste Sportdirektor in der deutschen Bundesliga“, so Hütter.

Auch deshalb habe er sich nach einem längeren Prozess der Abwägung letztlich für Gladbach und gegen Frankfurt entschieden. „Ich bin ein Gefühlsmensch und freue mich, dass ich bei so einem tollen Verein arbeiten darf“, so Hütter, der flugs noch hinterher schob: „Ich will aber noch dazu sagen, dass ich auch bei einem tollen Klub gearbeitet habe.“ Nur nicht noch zusätzliches Öl ins Feuer gießen. (Daniel Schmitt)

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