Eintracht-Trainer Adi Hütter, dahinter BVB-Trainer Lucien Favre.
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Eintracht-Trainer Adi Hütter, dahinter BVB-Trainer Lucien Favre.

Eintracht-Trainer nach Dortmund?

Hütter zum BVB: „Null Thema“

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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Eintracht-Trainer Adi Hütter hat eine möglichen Wechsel nach Dortmund ins Reich der Fabeln verwiesen und beklagte mangelnden Respekt gegenüber Lucien Favre.

Lucien Favre, der stets so zaudernd rüberkommende Dortmunder Trainer, hat sich erst einmal wieder in ruhigeres Fahrwasser befördert. Durch ein sattes 4:0. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn der so heftig in der Kritik stehende 62-Jährige mit seiner Mannschaft auch die Aufgabe gegen die Eintracht nicht hätte lösen können und sie also vergeigt hätte, was angesichts der Harmlosigkeit des Gegners aber auch nur schwerlich möglich gewesen wäre.

Im Nachklapp sprang ihm dann ausgerechnet seiner Frankfurter Pendant zur Seite. „Ich finde das schade und respektlos gegenüber Lucien Favre“, sagte Adi Hütter. Und das nicht ohne Grund. Schließlich war es gerade der Eintracht-Coach, der vor der Partie als Nachfolger des BVB-Trainers gehandelt wurde. Hütter hat das zur Kenntnis genommen, aber nicht goutiert.

„Ich habe großen Respekt vor Lucien Favre“, befand er und stellte klar: „Ich bin bestimmt keiner, der sich an Spekulationen oder Meldungen aus der Gerüchteküche beteiligt.“ Dass er den Dortmunder Coach, mit dem er sich nach der Pressekonferenz noch einige Minuten ausgetauscht hatte und den er schätzt, zur neuen Saison beerben könnte oder er sich damit überhaupt befassen würde, verwies er ganz weit weg ins Reich der Fabel.„Das ist null Thema.“

Nichtsdestotrotz bleibt der bisweilen so verloren wirkende Favre irgendwie ein Trainer auf Abruf, und: Adi Hütter hat, wie bei jeder seiner vorherigen Stationen, auch in Frankfurt eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Vertrag. Und dass Dortmund den Werdegang des Österreichers schon länger verfolgt, ist auch schon lange kein Geheimnis mehr. 

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